Die NASA fotografiert unglaublich selten einen der hellsten Sterne am Nachthimmel

Die Raumsonde Double Asteroid Redirection Test (DART) der NASA hat sich seit ihrem Start im vergangenen November stetig auf ihre Begegnung mit dem Doppelasteroiden Didymos am 26. September zubewegt. Seit es ins All geschickt wurde, hat das Raumschiff wie geplant funktioniert.

Das Raumschiff – und die Wissenschaftler dahinter – waren in den letzten Monaten jedoch ziemlich beschäftigt. Unter Verwendung der Teleskopkamera des Raumfahrzeugs, der Didymos Reconnaissance and Asteroid Camera for Optical Navigation oder DRACO, hat das Team des Johns Hopkins Applied Physics Laboratory (APL), das das DART-Projekt für die NASA leitet, etwa 150.000 Fotos von zahlreichen Sternen erhalten.

DRACO ist eine hochauflösende Kamera, die auf dem Imager der NASA-Sonde New Horizons basiert, die die ersten Nahaufnahmen von Pluto und Arrokoth, einem Objekt im Kuipergürtel, produzierte. DRACO ist das einzige Instrument von DART und spielt eine entscheidende Rolle: Es wird nicht nur Fotos von Didymos und Dimorphos sammeln, sondern auch dem autonomen Leitsystem des Raumfahrzeugs, SMART Nav, helfen, DART zu seinem endgültigen Ziel zu navigieren. DART stellt der APL-Crew am Boden in Laurel, Maryland, Daten zur Verfügung, indem es regelmäßig Fotos von Sternen in verschiedenen Teilen des Himmels sammelt. Diese Daten werden verwendet, um die Fortsetzung der Tests und Proben von Raumfahrzeugen in Vorbereitung auf den kinetischen Aufprall auf das Asteroidensystem im September zu unterstützen.

Am 27. Mai steuerte DART DRACO in Richtung Wega, einem der markantesten Sterne, die man bei dunklem Himmel sehen kann. DRACOs erstes Schwarz-Weiß-Foto zeigt einen hellen Fleck am Horizont; Wega ist nur 25 Lichtjahre entfernt, also ziemlich nah an unserem Sonnensystem. Das Bild wurde absichtlich gesättigt, um einen Streulichttest zu unterstützen. Die sechs „Zacken“, die Sie am Rand des Sterns sehen können, werden durch das Beugungsmuster der Struktur verursacht, die den Sekundärspiegel der Kamera an Ort und Stelle hält.

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Das zweite Schwarz-Weiß-Bild wurde mit Vega aufgenommen, die absichtlich direkt außerhalb des Sichtfelds der Kamera platziert wurde und ein haloartiges Licht um den Rand des Sterns einfing. Der Halo ist jedoch nicht wirklich im Weltraum vorhanden. Es entsteht, wenn eine kleine Lichtmenge von Vega von verschiedenen Teilen von DRACO auf den Detektor reflektiert wird.

„Wir wollten speziell etwas Helles, und Vega ist hell“, sagte Carolyn Ernst, DRACO-Instrumentenwissenschaftlerin bei APL. „Wir machen eine Reihe von Bildern und suchen nach Licht, das von Teilen der Kamera gestreut und dort landen könnte, wo es nicht sein sollte. Wir machen sowohl lange als auch kurze Belichtungen, um unterschiedliche Maße dafür zu bekommen, was das Streulicht sein kann“, erklärte Ernst.

Auch das Bild, das nicht den kompletten Stern im Sichtfeld zeigt, kann nützlich sein. Diese Art von Daten wird in die Kalibrierung der DRACO-Kamera eingespeist und stellt den Erfolg sicher, wenn sie den Asteroiden Didymos und seinen mondlosen Asteroiden Dimorphos abbildet, bevor sie letzteren anvisiert und mit einer Geschwindigkeit von 14.000 Meilen pro Stunde in ihn eintaucht.

Während DART seine Reise zum binären Asteroidensystem Didymos fortsetzt, wo es im September den allerersten kinetischen Aufpralltest durchführen wird, wird es auch weiterhin Bilder aufnehmen, um sicherzustellen, dass die DRACO-Kamera richtig kalibriert ist und beim Verlassen des Raumfahrzeugs genaue Messungen durchführen kann nimmt endlich sein Asteroidenziel ins Visier.

APL hat DART für das Planetary Defense Coordination Office der NASA entwickelt und verwaltet es. DART ist die weltweit erste planetare Verteidigungstestmission, die einen kinetischen Schlag auf Dimorphos ausführt, um seine Geschwindigkeit im Weltraum erheblich zu verändern. Während keiner der Asteroiden eine direkte Bedrohung für die Erde darstellt, wird die DART-Mission zeigen, dass ein Raumschiff unabhängig zu einem kinetischen Aufprall auf einen relativ kleinen Zielasteroiden reisen kann und dass dies eine realistische Methode ist, um einen wirklich gefährlichen Asteroiden abzulenken, falls einer jemals gefunden wird. DART wird sein Ziel am 26. September 2022 erreichen.

Bildnachweis: NASA

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Source: Revyuh by www.revyuh.com.

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