Die MNB verhängte eine hohe Geldstrafe gegen die K&H Bank

Nach einer aufsichtsrechtlichen Untersuchung verhängte die MNB gegen die K&H Bank eine Geldbuße in Höhe von 48 Mio festgestellte Mängel und Rechtsverstöße im Bereich der Beschwerdebearbeitung und Datenbereitstellung, teilte die Bank in ihrer Mitteilung vom Freitag mit. Ungarische Nationalbank (MNB).

Die MNB verhängte eine hohe Geldstrafe gegen die K&H Bank
Foto: KH

Die aufgedeckten Probleme gefährden den zuverlässigen Betrieb des Kreditinstituts nicht, ihre Behebung ist jedoch unerlässlich

– betonte die Aufsichtsbehörde.

Die MNB führte eine begrenzte umfassende Untersuchung bei Kereskedelmi és Hitelbank Zrt. (K&H Bank), die eine Vor-Ort-Begehung beinhaltete, und grundsätzlich die Wertpapierdienstleistung überprüfte. Dabei hat er den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum Ende der Ermittlungen untersucht.

Im Zuge der Ermittlungen K&H Bank im Fall bestimmter Wohnstaatsanleihen

konnte die genaue Methode zur Bestimmung des Sekundärmarkt-Wechselkurses für die ausgewählten Transaktionen für den untersuchten Zeitraum nicht unterstützen.

Die Zentralbank gab auch bekannt, dass sie im Vergleich zu den Primärzeichnungen des Kreditinstituts für einen längeren Zeitraum einen deutlich höheren Wechselkurs für ihre eigenen Verkäufe auf dem Sekundärmarkt festgesetzt hat. Die Kunden der betroffenen Retail-Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt waren damit ungünstiger, als wenn sie diese mit einer Zeichnung bei der Bank oder gar beim Schatzamt gekauft hätten. Damit hat die K&H Bank – entgegen den gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorschriften – nicht fair und effizient gehandelt und nicht im Sinne der Kunden gehandelt.

Darüber hinaus bietet das Kreditinstitut eine persönliche und telefonische Anlageberatung an

es mehrfach versäumt hat, die aus Kundensicht wesentlichen Teile der Kommunikation auf einem dauerhaften Datenträger aufzuzeichnen.

Andernfalls hätte den Interessen der Kunden geschadet werden können, da die Kommunikation nicht dokumentiert wurde und mangels einer solchen im Nachhinein unter anderem nicht festgestellt werden kann, ob die ausgeführten Geschäfte dem Auftrag des Kunden oder der Anlage entsprachen Beratung des Kunden.

Das haben die Ermittlungen auch ergeben

In mehreren Fällen reagierte das Kreditinstitut nicht fristgerecht auf Kundenbeschwerden. Die Bank schickte auch einige ihrer regulären Datendienste mit fehlerhaftem Dateninhalt an die MNB.

Auf der Grundlage all dessen verpflichtete die MNB die K&H Bank, die festgestellten Mängel mit einer Frist von 90-180 Tagen im Zusammenhang mit jedem Verstoß zu beseitigen.

Aufgrund der Rechtsverstöße verhängte die MNB zudem eine aufsichtsrechtliche Geldbuße in Höhe von 48 Mio. HUF gegen das Kreditinstitut.

Bei der Festsetzung der Geldbuße berücksichtigte die Zentralbank unter anderem den systemischen Charakter der beim Verkauf von Staatspapieren an die Öffentlichkeit aufgedeckten Probleme, die Gefährlichkeit mehrerer anderer Rechtsverstöße und das Marktgewicht der Bank als erschwerend Umstände. Gleichzeitig wurde die niedrigere Risikoeinstufung mehrerer festgestellter Mängel als mildernder Umstand gewertet.


Source: Propeller – Saját anyagok by propeller.hu.

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