Die kleinste Mondsonde der Welt verfehlt den Mond

Eine japanische Mondsonde, die beim Start von Artemis 1 per Anhalter mitgefahren ist, wird nicht auf dem Mond landen. Man hofft auf eine neue Mission der Sonde im März 2023.

Das Artemis-Programm startete mit dem erfolgreichen Start am 16. November. Neben dem Raumschiff Orion brachte die riesige Rakete Space Launch System (SLS) auch zehn kleinere Würfelsatelliten ins All. Eine davon – die japanische Omotenashi – wäre die bisher kleinste Sonde, die auf dem Mond landen würde.

Die SLS-Rakete brachte am 16. November 2022 Orion und zehn Würfelsatelliten ins All. Foto: NASA / Zuma press /TT

Die 14 Kilogramm schwere Raumsonde trennte sich wie geplant nach dem Start von der SLS-Rakete. Danach gelang es der japanischen Raumfahrtbehörde Jaxa jedoch nicht, einen stabilen Funkkontakt mit der Sonde herzustellen.

– Wir haben festgestellt, dass keine Kommunikation mit der Raumsonde hergestellt werden kann und dass die Mondlandung nicht durchgeführt werden kann, schreibt Jaxa weiter zwitschern.

Die Sonde könnte im März 2023 eine neue Mission erhalten

Frühe Signale vom Cube-Satelliten angezeigt dass die Solarzellen der Sonde nicht der Sonne zugewandt waren und dass sie sich stark drehte. Bei einem Versuch, der Rotation entgegenzuwirken, wurde ein Teil des Kraftstoffs aus dem Omotenashi freigesetzt – dies löste das Problem jedoch nicht. Wegen „Unterspannung“ wurde der Funksender daraufhin abgeschaltet.

Omotenashi steht für „herausragende Technologien zur Monderkundung, demonstriert durch halbharte Nanoimpaktoren“. Geplant war eine harte Landung – eine gezielte und kontrollierte Bruchlandung – aus 100 bis 200 Metern Höhe auf der Mondoberfläche. Jetzt segelt die Sonde deshalb stattdessen am Mond vorbei.

Ein Bild des Mondes, aufgenommen von der Raumsonde Orion. Die mit Orion gestartete japanische Mondsonde verpasste ihre Chance, auf dem Mond zu landen. Foto: NASA

Der Würfelsatellit wird zu uns zurückkehren und die Erde umkreisen, bevor er unseren Planeten wieder verlässt. Um den März 2023 herum wird das Raumschiff hoffentlich besser auf die Sonne ausgerichtet sein, damit die Solarzellen genug Sonnenlicht erhalten, um den Funksender mit Strom zu versorgen.

– Wir planen, die Erkundungsoperationen um diese Zeit wieder aufzunehmen, und wenn der Kontakt mit dem Raumschiff hergestellt ist, wollen wir Tests durchführen, die im Orbit durchgeführt werden können, schreibt Jaxa weiter zwitschern.

Wäre Japans erste Mondsonde geworden

Omotenashi wäre Japans erste Mondsonde und die bisher kleinste Sonde auf dem Mond. Ziel war es, eine kostengünstige Technologie zur Landung und Erkundung der Mondoberfläche zu demonstrieren.

Die Sonde ist auch für Strahlungsmessungen in der Nähe und auf dem Mond ausgerüstet.


Source: Nyteknik – Senaste nytt by www.nyteknik.se.

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