Die Gedächtnisstruktur ändert sich mit dem Alter


Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben unterschiedliche Erinnerungen, und nicht nur Erwachsene erinnern sich mehr. Mit zunehmendem Alter beginnt das Gehirn mit den darin gespeicherten Daten anders zu arbeiten, und diese Unterschiede lassen sich beispielsweise durch die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) erkennen, die zeigt, welche Hirnareale gerade aktiv sind.

Mitarbeiter University of Texas in Austin, Die University of Toronto und die Loyola University in Chicago führten ein Experiment durch, an dem mehrere Dutzend Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilnahmen, deren Altersspanne zwischen 7 und 30 Jahren lag. Sie wurden in einen fMRT-Scanner gelegt und Bilder mit verschiedenen Objekten wurden gezeigt. Diese Objekte waren auf die eine oder andere Weise miteinander verwandt, erschienen aber nie zusammen im selben Bild. Die Versuchsteilnehmer mussten schlussfolgern, welche Verbindungen die ihnen gezeigten Objekte vereinen.

Um zu verstehen, worum es geht, stellen wir uns einen Kindergarten, Kinder und ihre Eltern vor. Angenommen, das Kind wird morgens von einer bestimmten jungen Frau in den Kindergarten gebracht und abends von einem bestimmten jungen Mann. Wenn wir nacheinander zwei Erwachsene mit einem Kind sehen, schließen wir, dass sie in einer engen Beziehung stehen, dass wir einen Ehemann und eine Ehefrau (oder nur ein Paar) gesehen haben und dass sie die Mutter und der Vater dieses Kindes sind. Wir ziehen diese Schlussfolgerung, obwohl vor unseren Augen keine ganze Familie zusammen war. Wir haben in Gedanken eine Schlussfolgerung gezogen, indem wir zwei Bilder in unserer eigenen Erinnerung verglichen haben: ein Kind mit einer Frau und ein Kind mit einem Mann.

Im Allgemeinen werden jedoch sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene in diesem Fall zu dem gleichen Ergebnis kommen, wie im Artikel in Natur menschliches Verhalten, das Gehirn arbeitet hier anders. Bei Erwachsenen bleibt die Verbindung zwischen nie zusammen gesehenen Objekten als separate Erinnerung erhalten. Bei Kindern funktionieren die Verbindungen zwischen den Gehirnregionen, die sich an beide Objekte erinnern, nicht so gut wie bei Erwachsenen. Daher haben sie sozusagen zwei Gedächtniszellen, die fast nichts voneinander wissen, und auf die Frage, wie zwei Objekte miteinander verbunden sind, erinnern sich Kinder jedes Mal an zwei Informationen und denken in ihrem Kopf darüber nach, wie diese Objekte zueinander in Beziehung stehen zueinander. …

Bei Jugendlichen sind automatische Rückschlüsse auf Verbindungen zwischen Objekten noch schwieriger. Wenn das heranwachsende Gehirn nacheinander zwei durch das dritte verbundene Objekte sieht (also zuerst die Mutter mit dem Kind, dann der Vater mit dem Kind), dann unterdrückt die zweite Information (Vater mit dem Kind) die erste – das Gehirn tut es nicht einfach vergisst, was vorher passiert ist, nimmt dies und andere aber als ganz andere Informationen wahr. Damit das jugendliche Gehirn die Erinnerung behält, dass diese beiden Erwachsenen die Eltern des Kindes sind, müssen sie ihm gemeinsam gezeigt werden. Das heißt, Sie sollten sich nicht auf spekulative Schlussfolgerungen verlassen, Informationen sollten hier und jetzt zusammengetragen werden. Daher, so die Autoren der Arbeit, sind Jugendliche eher bestrebt, neue Eindrücke aus der realen Welt zu gewinnen, als durch die Hallen ihrer eigenen Gedanken zu reisen.

Das Gehirn wird nicht sofort gebildet, und es muss mit den Daten arbeiten, die es derzeit hat. Während die Verbindungen zwischen den Zentren höherer kognitiver Prozesse (zum Beispiel zwischen dem Hippocampus und dem präfrontalen Kortex der Hemisphären) noch nicht vollständig ausgebildet sind, vergleicht er die eingehenden Informationen so gut er kann, entweder durch wiederholte mentale Verfahren oder auf neue Eindrücke von außen. Die neuen Daten werden nicht nur dazu beitragen, das Verhalten unseres Gedächtnisses im Leben besser zu verstehen, sondern auch bei der Gestaltung effektiverer und differenzierterer Bildungsprogramme hilfreich sein.


Source: Автономная некоммерческая организация "Редакция журнала «Наука и жизнь»" by www.nkj.ru.

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