Diabetische Blutgerinnsel treten aufgrund von mechanosensitivem Protein auf


Diabetes hat viele Komplikationen, und eine davon sind Blutgerinnsel in den Blutgefäßen. Es wird angenommen, dass 80 % der Todesfälle bei Typ-2-Diabetes in irgendeiner Weise mit Blutgerinnseln zusammenhängen: Sie stören die Blutversorgung der Organe und funktionieren immer schlechter. Doch warum treten bei Diabetes überhaupt Blutgerinnsel auf? Normalerweise sagen sie, dass das Ganze in den Proteinen beschädigter Blutgefäße steckt. Bei Diabetes steigt der Glukosespiegel im Blut und dann ändern sich andere biochemische Parameter, was an den Gefäßen nicht spurlos vorübergeht. Das Blutgerinnungssystem muss natürlich schnell auf Schäden an den Gefäßwänden reagieren, und selbst wenn die Proteine ​​​​aus den Gefäßen einfach im Blut schwimmen und es keine wirklichen Schäden gibt, bildet sich immer noch ein Blutgerinnsel.

Aber es gibt noch einen anderen Mechanismus der Thrombusbildung bei Diabetes, der in Wissenschaft Translationale Medizin Beschreiben Sie das Personal des Brigham and Women’s Hospital an der Harvard University. Forscher haben untersucht, wie sich chemische Veränderungen im Blut von Diabetikern auf die Zellen auswirken. Es stellte sich heraus, dass bei vielen Patienten (wenn auch nicht bei allen) erhöhte Glukosespiegel die Aktivität des PIEZO1-Proteins stimulieren. Das ist ein mechanischer Druckrezeptor, und wir haben im Zusammenhang mit dem letztjährigen Nobelpreis, der nur für die Entdeckung der Proteine ​​PIEZO1 und PIEZO2 verliehen wurde, viel darüber gesprochen. Wir sagten, dass diese Rezeptoren nicht nur benötigt werden, um Berührungen zu fühlen – sie spielen eine große Rolle bei der Entwicklung des Embryos, bei der Kontrolle der Atmung, des Blutdrucks und der Immunität.

Und PIEZO ist auch an der Blutgerinnung beteiligt: ​​Die Aktivierung von PIEZO1 auf Erythrozyten, Blutplättchen und neutrophilen Immunzellen führt dazu, dass diese Zellen eher ein Signal zur Bildung eines Blutgerinnsels geben. Wenn Sie den Glukosespiegel im Blut senken oder auf die eine oder andere Weise die Aktivität von PIEZO1 unterdrücken, wird die Bildung von Blutgerinnseln merklich geringer sein. Vielleicht wäre es sinnvoll, über einige klinische Wirkstoffe nachzudenken, die eine gezielte Unterdrückung von Thrombosen im Zusammenhang mit dem mechanosensitiven Protein PIEZO1 bei Diabetikern ermöglichen würden.


Source: Автономная некоммерческая организация "Редакция журнала «Наука и жизнь»" by www.nkj.ru.

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