Deutschland verstaatlicht die deutsche „Tochter“ von „Gazprom“

Die Gazprom-Tochter wurde in Securing Energy for Europe GmbH umbenannt.Ein Foto: JOHN MACDOUGALL, Scanpix

Deutschland hat beschlossen, die Tochtergesellschaft von Gazprom, die frühere Gazprom Germania, zu verstaatlichen, an der sich der russische Konzern zuvor geweigert hatte, sich zu beteiligen.

Die deutschen Behörden werden die Holding Securing Energy for Europe GmbH (SEFE) verstaatlichen – dies ist eine ehemalige Tochtergesellschaft von Gazprom, der Gazprom Germania-Unternehmensgruppe, die gegründet wurde, um in Deutschland zu arbeiten, die nach Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine umbenannt wurde, berichtet DW.

Die Verstaatlichungsentscheidung wurde genehmigt, da Deutschland „Schritte unternimmt, um den Energiebedarf des Landes zu decken, während es sich von der Abhängigkeit von Lieferungen aus Russland entfernt“. Laut Aussage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) musste das endgültige Eigentum an der Beteiligung festgestellt werden, da die Gegenparteien nur ungern mit SEFE kooperieren.

Gazprom selbst hat die deutsche „Tochter“ im Stich gelassen

SEFE befand sich nach Beginn des russischen Krieges in der Ukraine in einer ähnlichen Situation wie der polnische Betreiber. Gazprom selbst hat jedoch Ende März beschlossen, eine Beteiligung an den Anteilen der Unternehmensgruppe und deren Vermögenswerten, zu denen mehrere große Gasspeicher in Deutschland gehören, abzulehnen. Der russische Konzern erklärte die Gründe für die Entscheidung nicht, aber kurz davor versuchte Gazprom erfolglos, das Vermögen der deutschen Holding an ein kleines Unternehmen aus St. Petersburg zu übertragen.

Danach führte Deutschland eine Treuhandverwaltung in der Unternehmensgruppe ein, die damals Gazprom Germania hieß. Die deutschen Behörden diskutierten mehrmals die Frage der Verstaatlichung der Holding, da sie Finanzspritzen benötigte, um ihre Arbeit fortzusetzen, aber diese Idee wurde zuvor von Bundeskanzler Olaf Scholz aufgegeben. Gleichzeitig wurde die Gazprom-Tochter in Securing Energy for Europe GmbH umbenannt und von der deutschen Landesbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einer Rekordsumme von 9,8 Milliarden Euro ausgestattet.

Anfang November stellte die Europäische Kommission SEFE eine Förderung in Höhe von 225,6 Millionen Euro zur Verfügung. Dies war ein weiterer Schritt, der eine formelle Identifizierung des endgültigen Eigentümers der Vermögenswerte der Holding erforderte.


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