Designüberprüfung Volkswagen ID Buzz: „Symbol der Enge im Konzern“

Ralf Brandstätter, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Pkw, ist gegenüber seinem Neuzugang nicht sehr zurückhaltend: „Der ID Buzz ist eine echte Ikone des Elektrozeitalters. Ein Auto, das nur Volkswagen bauen kann. Der Volkswagen Bulli stand in den 1950er Jahren für ein neues Gefühl von automobiler Freiheit, Unabhängigkeit und großer Emotion. Der ID Buzz greift diesen Lifestyle auf und überträgt ihn in unsere Zeit: emissionsfrei, nachhaltig und bereit für autonomes Fahren.“ Fortfahren. Volkswagen hat nach dem Post-Diesel-Skandal offenbar jede Beklommenheit verloren und tritt so stylisch auf wie ein Teenager, der in seinem ramponierten, rußbrechenden Golf 3 über den McDonalds-Parkplatz driftet. Eine Ikone wird nicht entworfen, sie wird geschaffen Zurück zu Brandstätters Behauptungen etwa der sogenannte ikonische Wert des Buzz: Eine automobile Ikone wird nicht entworfen, sie wird geschaffen. Ein ikonisches Auto stammt aus einem einflussreichen Konzept, das das Design über einen bestimmten Zeitraum repräsentierte. Eine kulturprägende Idee, verkörpert durch das Auto. So wurde der VW T1 in den 1960er Jahren zum Symbol der Hippie-Kultur. Gruppen von Jugendlichen nutzten die Busse, die mit bunten Gemälden und Peace-Zeichen geschmückt waren, um Freunde und Campingausrüstung zu transportieren. ID Buzz hat keine Flower Power, aber schwache Kraft Der ID Buzz hat keine Flower Power, aber schwache Kraft. Die an den klassischen Bulli erinnernde Farbgebung wird auf eine generisch gezeichnete Karosserie aufgetragen und macht den Newcomer keineswegs ikonisch. Die Charakterlinie am Körper, auf die die Farbseparation aufgetragen wurde, artet an der Nase in eine zweifelnde Einfach-nicht-nicht-Situation aus: kein Ende im scharfen T1-Punkt, keine quadratische Abgrenzung. Während der VW Bus in den 1950er Jahren für ein neues Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit stand, knüpft der ID Buzz heute nur noch an diese Philosophie an, indem er seinen Yuppy-Besitzer von mindestens 70.000 und den finanziellen Hippie-Dummen in Katapulten plötzlich befreit. Kontur erinnert weder an T1 noch an moderne VW-Busse Konzeptionell ist der Bulli 2.0 so leer wie Brandstätters hohle Phrasen. Das Design verkörpert die enorme Schrumpfung, die im Volkswagen Konzern seit dem Dieselskandal 2014 herrscht. Die Marke ist eindeutig auf der Suche, vor allem auf der konzeptionellen Ebene und ihrer ästhetischen Umsetzung. Die A-Linie, die die Silhouette definiert, ist unscheinbar. Eine Silhouette, die nicht an den T1 erinnert, aber auch nicht an die DNA eines modernen Volkswagen Busses. Der Form des Seitenglases, der Day Light Opening und allen Fensterstilen fehlen charaktervolle Ecken, ebenso wie eine Reihe von Formen mit wesentlichen T1-Designelementen. Die Down-the-Road-Grafik wurde an den Haaren hineingezogen. Der scheinbar ID-gebundene Querstreifen zwischen den Scheinwerfern ist ebenso forciert wie deplatziert. Volkswagen ID Buzz: So muss es sein! Mit dem Microbus hatte VW eine geniale Ikone der 1960er Jahre. Wie dann? Volkswagen selbst hat dies 2001 mit dem Microbus Concept gezeigt. Eine brillant geformte, frische Interpretation der Ikone der 1960er Jahre. Danach wurde die Übung Modern Bus Interpretation Design viele Male wiederholt. Darunter das Bulli-Konzept im Jahr 2011, BUDD-e im Jahr 2016 und das ID Buzz-Konzept im Jahr 2017. Keiner von ihnen konnte mit dem Microbus mithalten, der genau die Essenz des T1 nahm und sie in ein Formenspektrum übersetzte, das sogar mehr als 21 Jahre alt ist after dato sieht um ein Vielfaches frischer und relevanter aus als der ID Buzz. Designtechnisch ist sie keineswegs innovativ oder gewagt. (Text geht unter den Fotos weiter) Volkswagen Bulli von 2011 Volkswagen BUDD-E in 2016 Volkswagen ID Buzz-Konzept Bei einem selbstbewussten Design – siehe tapferer Microbus – wäre die halbherzige Einfach-einfach-einfach-nicht-Retro-Sauce unnötig gewesen. ID Buzz ist weder eine moderne T1-Interpretation, noch hat Wolfsburg den Mut bewiesen, komplett retrospektiv zu gehen und zum Beispiel ein richtig ausgeprägtes großes Logo auf die Nase zu kleben und die 23 Samba-Busfenster unter anderem im Dach anzubringen . Das einzige „große Gefühl“, das Ralf Brandstätter noch empfindet, ist die Enttäuschung.


Source: AutoWeek by www.autoweek.nl.

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