Der Verteidiger wollte Messerschmidt daran hindern, von Meineid zu sprechen


Willst du weiter hören?

Holen Sie sich ein Digital Plus-Abonnement und hören Sie sofort weiter.

Abonnement ändern

Mit Digital Plus können Sie Artikel anhören. Sie erhalten sofort Zugang.

Als Morten Messerschmidt im vergangenen August vom Gericht in Lyngby wegen EU-Betrugs und Urkundenfälschung verurteilt wurde, geschah dies, nachdem eine Reihe von Erklärungen gegen ihn verstoßen hatten. Nicht zuletzt von ehemaligen Parteimitgliedern.

Am Freitag im Gericht in Frederiksberg ließ Morten Messerschmidt vom Zeugenstand des Gerichts die Richter und Staatsanwälte verstehen, dass seiner Meinung nach die Zeugen damals in Lyngby nicht die Wahrheit sagten.

„Ich glaube, wir haben in Lyngby ein Spiel erlebt, das unglaublich viel mit dem anschließenden Showdown des Vorsitzenden zu tun hatte“, sagte Messerschmidt.

Die Aussage erfolgte nach Fragen des Sonderstaatsanwalts Andreas Myllerup Laursen, der im Laufe der Woche in der Presse gelesen hatte, dass Morten Messerschmidt glaubte, dass einige Personen während des Falls in Lyngby die Unwahrheit gesagt hatten.

Myllerup fragte in diesem Zusammenhang, ob Messerschmidt – wenn er wirklich glaube, dass falsche Angaben gemacht worden seien – ob er Anzeige bei der Polizei erstattet habe. Messerschmidt musste das ablehnen.

Als der Fall vor Gericht in Lyngby ging, wurde Messerschmidt zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Dieses Urteil wurde jedoch aufgehoben, als der Eastern High Court entschied, dass der Richter in Lyngby aufgrund einer Reihe von Äußerungen auf Facebook unzuständig sei.

Einerseits wirkte Morten Messerschmidt sehr gefasst, als er das sagte. Andererseits hatte sein eigener Verteidiger Peter Schradieck zunächst versucht, Staatsanwalt Myllerup daran zu hindern, nachzufragen.

„Sie können meinen Mandanten nicht über etwas befragen, was nicht Teil des Falls ist“, sagte Schradieck unter anderem.

Was in dem Fall nicht enthalten ist, sind die Äußerungen von Messerschmidt gegenüber der Presse von Anfang dieser Woche und Äußerungen aus dem Plenum des Folketing des DF-Vizevorsitzenden Peter Kofoed mit ähnlichem Inhalt.

Nach dem Protest von Rechtsanwalt Schradieck schaltete sich der Vorsitzende Richter Søren Hafstrøm in der zurückhaltenden Art ein, die ihn bisher im Verfahren auszeichnete.

„Dies ist ein Strafverfahren, und es gibt einige weitere Rahmenbedingungen dafür, was in Bezug auf Zivilverfahren zulässig ist. Es kann auf dem Weg dorthin eine Entwicklung geben, die für die Klärung der Angelegenheit relevant ist“, sagte Søren Hafstrøm.

Und nachdem der Vorsitzende Richter den kleinen Vortrag über dieses Detail gehalten hatte, das Juristen als Grundsatz der materiellen Wahrheit kennen werden, durfte Staatsanwalt Myllerup Fragen stellen.

Zentrales Thema der Befragung Messerschmidts vor dem Schlussgebet über die Wahrhaftigkeit der Zeugen war, ob es Anfang August 2015 im Color Hotel in Skagen ein unabhängiges EU-Seminar während des Sommergruppentreffens der Dänischen Volkspartei gegeben habe.

Messerschmidt erhielt für dieses Seminar über die Europapartei Meld, der die Dänische Volkspartei angehörte und deren Vorsitzender er selbst zeitweise war, gut 98.000 Kronen.

Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht, dass es jemals stattgefunden hat. Im Color Hotel in Skagen gab es ein Treffen der DF-Gruppe, und es wurde wahrscheinlich über die EU geredet, aber es gab kein EU-Seminar, und deshalb hat Messerschmidt geschummelt, so die Logik der Staatsanwaltschaft.

Das Verfahren gegen Messerschmidt, wo auch sein ehemaliger Assistent beschuldigt wird, zusammen mit Messerschmidt Urkundenfälschung begangen zu haben, wird in der kommenden Woche mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Das Urteil wird kurz vor Weihnachten oder zu Beginn des neuen Jahres erwartet.

/ritzau/

Datenschutzrichtlinie erfahren Sie mehr über Dritte und wie Sie Ihre Einwilligung widerrufen können.”>


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

*The article has been translated based on the content of www.berlingske.dk by www.berlingske.dk. If there is any problem regarding the content, copyright, please leave a report below the article. We will try to process as quickly as possible to protect the rights of the author. Thank you very much!

*We just want readers to access information more quickly and easily with other multilingual content, instead of information only available in a certain language.

*We always respect the copyright of the content of the author and always include the original link of the source article.If the author disagrees, just leave the report below the article, the article will be edited or deleted at the request of the author. Thanks very much! Best regards!