Der Umstieg auf ein neues Auto hilft nicht immer der Umwelt


Ist es wirklich besser für das Klima, ein neues Auto zu kaufen, oder lohnt es sich nicht, das alte zuerst zu vertreiben?

Die Antwort ist nicht eindeutig. Auch wenn ein Neuwagen weniger Kraftstoff verbraucht, stößt er dennoch viel CO2 aus.

Dass es manchmal von Vorteil sein kann, alte Autos noch etwas länger zu fahren, zeigt eine neue japanische Studie.

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Das haben Forscher der Umweltökonomie der Universitäten Kyushu und Oita . berechnet Shigemi Kagawa und Yuya Nakamoto in seinem veröffentlichten Artikel Zeitschrift für Industrieökologie Tagebuch.

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Kagawa fasst das Dilemma auf den Punkt:

„Je öfter man auf ein neues Auto umsteigt, desto mehr Emissionen fallen an. Das gilt auch für Elektroautos, denn mit der Nachfrage nach Neuwagen steigen auch die Herstellungskosten“, sagt Kagawa. im Bulletin.

In ihrer Studie modelliert das Duo die Emissionen der japanischen Autoflotte zwischen 1990 und 2016.

Bei ihren Berechnungen berücksichtigen sie, wie lange der Erstbesitzer sein neues Auto nutzt und wie viele Besitzer das Auto nach der endgültigen Verschrottung hat.

Die Forscher kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Würden die Japaner ältere Autos fahren, gäbe es Millionen Tonnen weniger Verkehrsemissionen.

Wären also zwischen 1990 und 2016 alternde japanische Autos vor der Verschrottung überhaupt 10 % länger auf der Straße geblieben, wären im Berichtszeitraum 31 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart worden. Es macht etwa ein Prozent der Verkehrsemissionen Japans aus.

Selbst wenn ein Neuwagenkäufer bereit wäre, diesen Neuwagen vor der Neubestellung weniger als ein Jahr zu behalten, könnte auch eine entsprechende Einsparung von ca. 1 % der Gesamtemissionen erzielt werden.

Umgekehrt wären die Emissionen nur gestiegen, wenn Japans Autoflotte noch effektiver verjüngt worden wäre.

„Wir können Emissionen reduzieren, indem wir unsere Autos länger fahren, und die Auswirkungen sind umso größer, je neuer und kraftstoffsparender ein Auto bereits ist.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Japans Autoflotte bemerkenswert jung ist.

In Japan werden Autos im Schnitt mit 13 Jahren verschrottet. Wir haben sie dann erst im mittleren Alter. In Finnland liegt das durchschnittliche Verschrottungsalter von Autos bei über 21 Jahren.

In Finnland hingegen ist der Pkw-Fuhrpark bereits so alt, dass diese von der Studie vorgestellten Nutzkilometer bereits aus unserem herausgequetscht wurden.

In der Praxis ist ein neues Auto immer umweltfreundlicher als das alte, solange es weniger Kraftstoff verbraucht als das alte und solange das Auto lange genug gefahren wird.


Source: Tiede by www.tiede.fi.

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