Das Gehalt soll demnach um 4,9 Prozent auf 1.074,43 Euro brutto steigen. Nach dem Mindestlohngesetz wird der Mindestlohn mindestens jährlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Im Einklang mit bestehenden makroökonomischen Prognosen, der Unsicherheit über die Covida-19-Epidemie und nach Rücksprache mit den Sozialpartnern habe der Minister im vergangenen Jahr beschlossen, den Mindestlohn mit offiziellen Inflationsdaten abzugleichen, teilte das Ministerium für Arbeit, Familie und Soziales mit. und Chancengleichheit.

Aktuelle Daten des Statistischen Amtes zeigen eine jährliche Inflationsrate im Dezember 2021 von 4,9 Prozent. Demnach soll die neue Höhe des Bruttomindestlohns 1.074,43 Euro betragen. Der Betrag wird voraussichtlich bis zum 20. Januar im Amtsblatt veröffentlicht und gilt ab dem 1. Januar für die Bezahlung der geleisteten Arbeit.