Der große SSD-Test – wir haben uns nicht nur auf dem PC, sondern auch auf der PlayStation 5 beworben

Bei der Datenspeicherung gilt: Je größer, desto besser das Gesetz, gefolgt von der Sicherheit. Aber auch heute ist Geschwindigkeit kein zu vernachlässigender Aspekt, und die Teilnehmer in unserem Test sind die Besten darin.

Als die ersten SSDs auf den Markt kamen, boten sie nur ein paar Mal 10 Gigabyte Speicher für astronomische Summen, dafür war die Geschwindigkeit des wahlfreien Datenzugriffs und des Lesens/Schreibens um ein Vielfaches schneller als bei herkömmlichen HDDs. Das Versprechen einer blitzschnellen Datenspeicherung überwältigte die Anwender sofort, weshalb viele Hersteller in die Entwicklung und Produktion von Solid State Drives eingestiegen sind und so manche scheußliche Produkte hervorgebracht haben.

Heute hat sich der Markt aufgeräumt, und die Technik ist im Laufe mehrerer Generationswechsel (natürlich wurden neue geboren, aber später) den Kinderkrankheiten entwachsen. Die neuesten Modelle werden nach völlig neuen Standards gebaut und versprechen erneut den doppelten Geschwindigkeitsmultiplikator, mit mehr Speicherplatz (teilweise) gegen einen geringen Aufpreis.

In unserem Test haben wir herausgefunden, was dieses Versprechen ist: Zeigen Sie, was SSDs der neuen Generation heute können, wie viel Preis- und Leistungsvarianz es gibt, wie lange Sie von einem NAND-Flash-basierten Speicher erwarten können und erfahren Sie endlich wie diese SSDs funktionieren. -s in einer Sony PlayStation 5-Videospielkonsole.

Das ist eine gewisse Geheimzutat

Solid State Drive ist die Komponente, die fast jedes Gerät viel, viel schneller machen kann. All dies zusätzlich, damit kein zusätzlicher Treiber benötigt wird, keine Software optimiert werden muss und nicht nur Spieler, jeder kann davon profitieren. Die Beschleunigung gilt sowohl für Desktop- als auch für Notebook-PCs, und Kompatibilität ist dank der in mehreren Versionen erhältlichen SSDs kein Problem.

Die Benutzer gewöhnten sich schnell an die Vorteile von NAND-Flash-basierten Speichern und wollten wie immer immer mehr. Den großen Sprung brachte der NVMe-Standard und die Ablösung des für HDDs entwickelten SATA-Anschlusses durch PCI Express.

Der PCI-Express erlaubte dank des M.2-Größenstandards deutlich mehr Bandbreite, weniger Latenz und eine kleinere Größe, sodass auch Laptop-Hersteller bald auf die neue SSD-Generation umstiegen.

Allerdings ist die Chipentwicklung deutlich schneller als die magnetische Datenspeicherung oder gar die Entwicklung des PCI-Express-Standards, sodass die auf den vier PCI-Express-3.0-Linien verfügbaren 32 Gb/s, also die theoretischen 4 Gigabyte pro Sekunde, bald knapp wurden.

Die neuesten Systeme unterstützen jetzt PCI Express 4.0 (und der neue Intel LGA1700 verfügt bereits über PCIe 5.0), wodurch die Bandbreite verdoppelt wird, sodass M.2-NVMe-SSDs, die dies ausnutzen, in kürzester Zeit verfügbar sein werden. In unserem Test haben wir vier solcher Speichergeräte gegeneinander laufen lassen, um zu sehen, welche Vorteile sich heute erzielen lassen, wenn man mit der Entwicklung Schritt hält und auf die schnellste verfügbare SSD umsteigt.

Steigen Sie in den Expressflug ein

Mehrere der PCIe-4.0-SSDs waren bereits verfügbar, und die AMD AM4-Plattform unterstützt sie seit der Veröffentlichung der Ryzen 3000-CPU-Familie. Die ersten Modelle konnten jedoch keine spektakulären Fortschritte machen, da Controller und NAND-Chips nicht weiterentwickelt wurden, nur der Buscontroller wurde erneuert. Wir haben jedoch noch eine zusätzliche Geschwindigkeitssteigerung von 1-2 GB / s erhalten, und der IOPS-Wert (Anzahl der Operationen pro Sekunde) sprang, aber nicht so viel, dass man es in der Praxis spüren kann.

Eine ganz andere Geschwindigkeit versprechen jedoch die kürzlich erschienenen PCIe 4.0 x4 Steuerchips der 2.

Als PCIe 4.0 x4-Einstieg haben wir uns für den Corsair MP600 Core entschieden, der eine Lese-/Schreibleistung von knapp 5/4 GB/s verspricht, plus einen großen, doppelseitigen Kühlkörper.

Der Phison-Controller ist mit Micron QLC-NAND-Flash-Chips verbunden und der Cache ist DDR4-DRAM. Die sequentielle Leistung ist in dieser Aufstellung wirklich beeindruckend, aber das zufällige Lesen und Schreiben liegt bereits unter den Erwartungen, und die QLC-Chips garantieren nur 450 TBW.

Ein Schritt nach oben ist die Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD, die vom gleichen Phison-Controller wie die Corsaire angetrieben wird, aber die NAND-Chips sind etwas besser, weil sie TLC-organisiert sind (3 Bit / Zelle).

Dieser Sprung macht sich auch bei der Lebenserwartung bemerkbar, da Sie bereits mit 1800 TBW rechnen können. Hier bekommt man in etwa die gleiche Leistung wie beim Corsair MP600 Core, das Gigabyte-Modell ist deutlich besser in der Schreibweise und mit Throttling hat man diesmal dank des großen Kühlkörpers kein Problem. Beide SSDs sind eine gute Wahl ihrer Art, aber im realen Einsatz kann ihre Leistung mit dem Tempo von High-End-PCIe-3.0-x4-SSDs verwechselt werden, erst bei Dateioperationen zeigt sich, dass sich alles etwas beschleunigt hat.

Die echte 2. Generation

Nach dem PCIe 3.0-4.0-Umstieg wurden auch die SSD-Steuerungschips überarbeitet, was endlich auch den echten Sprung brachte. Dabei geht es nicht um ein paar hundert MB/s Beschleunigung, Hersteller locken mit einem doppelten Multiplikator und dem Versprechen, die PCIe 4.0 x4 Obergrenze bereits erreicht zu haben.

Der Kingston KC3000 wird nur durch einen dünnen Kühlkörper kühl gehalten. Der Controller ist ebenfalls ein Phison, aber das neueste PS5018-E18-Modell. Damit verbunden ist der DDR4-Cache, sowie mehrere Micron TLC NAND-Flash-Chips, ein hochmodernes 176-Layer-3D-Modell, das von Kingston mit höchstmöglicher Geschwindigkeit (1600 MT/s) betrieben wird. Es ist gut, diese Kombination zu beachten, da sie keine wirklichen Schwachstellen enthält. Der Kühlkörper ist kein allzu brennendes Manko: Einerseits lässt er sich leichter in ein Notebook einbauen, andererseits werden moderne und fortschrittliche Chips weniger heiß als ihre Vorgänger, was vor allem an der Graphit-Mischung liegt Kühlkörper aus Aluminium. Der Controller implementiert natürlich den Pseudo-SLC-Caching-Trick, der sehr beim Erreichen des Spitzentempos hilft und sich nur minimal in der Reduzierung der Nutzkapazität bemerkbar macht.

Kingston ist dafür bekannt, nur werkseitige Leistungsdaten auf die Verpackung zu schreiben, deren Leistung garantiert ist.

Nun, 7000/7000 MB/s ist ein sehr vielversprechendes Versprechen, und unser Test bewies bald wieder die Stimme des Herstellers, denn wir schafften es in sequentiellen Messungen auf 7,4 GB/s zu kommen, was derzeit unser absoluter Spitzenwert in unserem Testlabor ist. Auch der TLC-Chip ist eine gute Wahl, denn Sie erhalten 1600 TBW mit einer 5-Jahres-Garantie.

Das 7000er-Modell von Gigabyte basiert ebenfalls auf Phisons PS5018-Chip, hat aber im Vergleich zu Kingston ältere 96-Layer Micron 3D TLC NAND-Chips. Dadurch wurde die Spitzenschreibgeschwindigkeit vom Hersteller (5,5 GB/s) gesenkt, ebenso wie eine bescheidenere Lebensdauer.

Beim sequentiellen Lesen kann man mit dieser SSD wirklich eine Geschwindigkeit von 7+ GB/s erreichen und auch die anderen Messdaten sehen sehr schön aus. Die IOPS-Zahlen sind hoch, der Anvil-Score respektabler, aber Tests, die den Einsatz in der realen Welt simulieren, haben gezeigt, dass etwas mehr erforderlich ist. Das gilt nicht für die Kühlung: Sie sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch äußerst effizient.

Urteil

Tatsächlich ist die nächste SSD-Generation da, die diesmal spürbare Fortschritte macht. Dazu muss man allerdings das richtige Modell wählen, ansonsten ist mit „nur durchschnittlicher“ Beschleunigung zu rechnen. Corsairs kostengünstige QLC-Kopie und Gigabytes ähnliche aber TLC-SSD sind ein guter Einstieg in die Welt von PCIe 4.0, doch das Gigabyte Aorus 7000s knackt bereits über 7 GB/s. Dies wird von ganz netten IOPS-Zahlen begleitet, aber im realen Einsatz wird die Beschleunigung nicht geschäftig. Nicht so bei der Kingston KC3000 SSD, die neben einem modernen Controller auch fortschrittliche NAND-Flash-Chips erhalten hat und deren Firmware bereits hervorragende Arbeit leistet. Das Lesen liegt bei knapp 7,4 GB/s, auch das sequentielle Schreiben ist hervorragend und auch mit anderen synthetischen Messdaten gibt es kein Problem. Vielleicht noch wichtiger ist die unter realen Programmen gemessene Leistung, die ebenfalls hervorragend ist und man spürt sogar, dass man es mit der bisher schnellsten NVMe-SSD zu tun hat.

Geschwindigkeit hat natürlich auch ihren Preis, der auch heute noch recht hoch ist.

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Source: PC World Online Hírek by pcworld.hu.

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