Das Buch Frühjahr 2022 ebnet den Weg für Debatte und Comeback

Freuen Sie sich auf weitere Bücher in diesem Frühjahr

“Hang City” von Mikael Yvesand (1/10).

“Bahnhof Tokio Ueno” von Yu Miri (14/1)

“It’s Tropical Nights now” von Anna Dahlqvist (Januar).

„Ein Intellekt-Weltmeister“ von Ulf Karl Olov Nilsson (10/2).

„Vesalius“ von Magnus Dahlström (22/2).

“Erwachsenengedichte” von Geir Gulliksen (Februar).

„Man kann ermordet werden, aber keine Ideen – Ein Kino über Anna Lindh“ von Eva Franchell (2/3).

“10 Minuten und 38 Sekunden in einer fremden Welt” von Elif Shafak (9/3).

“Schwarze Geschichte” von Amat Levin (18/3).

“Alles wird gut” von Carolina Setterwall (18/3).

“Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit” von Karl Ove Knausgård (24/3).

“Das Evangelium der Neuen Welt” von Maryse Condé (28/3).

“Das Leiden des jungen Walter” von Augustin Erba (29/3).

„Migrationen 1976–2022“ von Gloria Gervitz (März).

“Pflege und Pflege” von Olivia Bergendahl (März).

“Eurotrash” von Christian Kracht (März).

„Ich habe wohl viele Böden getrocknet – Eine Biografie von Maja Ekelöf“ von Nina van den Brink (7/4).

“Die Schwestern” von Anna Jörgensdotter (20/4).

“Meine ist Rache” von Marie NDiaye (21.4).

„Ekstase im Volksheim – Schwedens psychedelische Geschichte“ von Leonidas Aretakis (22.4.).

“Wenn jemand vorbeikommen sollte” von Thomas Korsgaard (April).

“JR2” von Joakim Rask (April).

„Ein neuer Gott“ von Zara Kjellner (April).

Auch Linnea Axelsson feiert eine Art Comeback. Erst vier Jahre sind seit dem August-Preisträger-Gedicht „Aednan“ vergangen, doch „Magnificat“ (2/3) wird ihr erster Roman seit ihrem Debüt 2010 mit dem prosaischen Buch „Tvillingsmycket“.

Auch Sara Gordan feiert mit dem Roman “Die Nacht” ein Comeback. Das Buch handelt von einer Mutter, die in der Dunkelheit der Nacht nach einer verstorbenen Teenager-Tochter sucht. „Die Nacht“ ist Gordans erstes Buch seit dem Roman „Martin Andersson – Ein Schattenspiel“ von 2013. Auch die Dichterin Helena Boberg veröffentlicht ihr erstes Buch seit neun Jahren. “Rote Melancholie” (10/3) ist eine poetische Schilderung einer Krankheit, bei der die Tumoren wie Sterne funkeln.

Malin Lindroth wurde von Lesern und Kritikern gleichermaßen für ihr Buch „Nuckan“ (2018) gelobt. Nun ist Nuckan zurück als Beziehungsberaterin im Buch “Nuckans Herzlücke”. Stockfotografie.

Nuckan ist zurück

Es wird auch andere Formen der Wiedervereinigung geben. Malin Lindroths Alter Ego Nuckan, das 2018 im Essaybuch “Nuckan” Schweden im Sturm eroberte, nimmt in der radikalen Beziehungskolumne “Nuckans Herzkolumne” (21/1) die Rolle der Liebesberaterin ein.

Weitere lang ersehnte Wiedersehen werden sein, wenn Nina Wähä, die im August 2019 für den Roman “Testamente” gelobt wurde, mit dem neuen Roman “Babetta” (27/1) zurückkehrt und Margareta Magnusson, 87 Jahre alt, nachlegt das Debüt “Döstädning” von 2017 mit dem Buch “Lebensratschläge von jemandem, der wahrscheinlich vor Ihnen stirbt” (22.4).

Eine andere Art von Comeback kommt, als Jan Guillou zwei alte Romanhelden – den Journalisten Erik Ponti und den Spion Carl Hamilton – in “The One Who Killed the Angels of Hell” (19/1) zusammenschließen lässt. Das Buch wird der Startschuss für eine neue Romanreihe sein.

Fast 50 Jahre nach seinem Romandebüt veröffentlicht Lars Andersson seinen ersten Gedichtband. “The face of the earth” ist ein Dialog, ein Wechselspiel zwischen Lars Anderssons Poesie und einem Porträt der Künstlerin Katrin Westman. Pressebild.

Prosaist Blir Poet

Lars Andersson gilt als einer unserer führenden Prosaautoren, doch nun, fast 50 Jahre nach seinem Romandebüt 1974 mit “Brandlyra”, gibt er mit “Jordens ansikte” (Februar) sein Debüt als Dichter. Die Dichterin Hanna Rajs macht das Gegenteil – nach zwei Gedichtbänden veröffentlicht sie ihren ersten Roman. „Da warst du, größer als die Buchstaben, die deinen Namen bilden“ (12/4) handelt von einem Verlust, nach dem man im Leben nicht mehr weiter kann. Ida Linde hingegen kehrt nach mehreren Romanen zur Poesie zurück. “Karons metro” (3/2) ist ihr erster Gedichtband seit ihrem Debüt 2006 mit “Maskinflickans testamente”.

Ein weiterer Genre-Wechsler ist der Romancier Johan Heltne. In diesem Frühjahr kommt er mit dem diskussionshungrigen Essay “Sympathie für den Teufel” (7/2), in dem er seiner Sorge Ausdruck verleiht, dass alle zu Moralisten geworden sind, und dann vor allem die Autoren und die Buchbranche. Erwarten Sie eine neue Runde in der Debatte, ob alle gute Literatur auch gut sein muss.

Zur Debatte gebettet

Eine weitere Debatte, die wieder an Fahrt gewinnt, ist, ob es in neuartiger Form vertretbar ist, den heute lebenden Menschen Ehre und Ruhm zu nehmen. Regisseurin Jenny Andreasson nennt in ihrem Debütroman “Teatern” (17/3) keine Namen, aber das betreffende Theater erinnert nicht so sehr an Dramaten in Stockholm, und seine Regisseurin, “der norwegische Regisseur”, erinnert an ein ehemaliges Dramaten Regisseur aus unserem Nachbarland.

Vielleicht sorgt auch Emma Leijnes Reportagebuch “In einer anderen Klasse” (14/1) für Diskussionen? Das Buch handelt davon, wie Schüler in schwedischen Schulen aufgrund ihres Hintergrunds aufgeteilt werden und wie sich die Qualität zwischen den verschiedenen Schulen unterscheidet. Warum ist das so? Die Antwort findet sich in Karin Grundberg Wolodarskis “Experiment” (14/1), in dem es darum geht, wie steuerfinanzierte Schulen in Schweden von gewinnorientierten Unternehmen betrieben werden dürfen.

Jenny Andreasson wird in diesem Frühjahr mit dem Roman “Teatern” ihr Debüt geben. Im Roman werden keine Namen genannt, aber das “Königliche Theater” im Buch erinnert nicht so sehr an Dramaten in Stockholm, und sein Regisseur erinnert an einen ehemaligen Dramaten-Regisseur.

Proust macht Schluss damit

In diesem Frühjahr ist es 100 Jahre her, dass der französische Autor Marcel Proust seine Romansuite “Auf der Suche nach der vergangenen Zeit” fertiggestellt hat, die bereits mit der Veröffentlichung der Übersetzung von Gunnel Vallquist in einer Neuauflage für Aufsehen gesorgt hat. Das Jubiläum wird auch mit Carl Johan Malmbergs „Das Geheimnis des Glücks“ (18/1) gefeiert, einem Buch, in dem sowohl Anfänger als auch Proust-Kenner den Führer Malmberg durch Prousts Erinnerungen begleiten können.

Für Prousts Erzähler waren es ein Madeleine-Kuchen und eine Lindenblüte, die die Erinnerungen fließen ließen. In Karolina Ramqvists “Bread and Milk” (3/10) hingegen weckt fast alles Wangen die Erinnerungen des Erzählers. Mandarinen, Toast, Milchreis und Schwarzwälder Kirschtorte – alles, was essbar ist, scheint mit bestimmten Erinnerungen und einem geerbten Esstisch verbunden zu sein.


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