Cyber-Abwehr: EU verstärkt Maßnahmen gegen Cyber-Bedrohungen


Am Donnerstag, dem 10. November, haben die Kommission und die Hohe Vertreterin eine gemeinsame Mitteilung über eine EU-Cyberabwehrpolitik und einen Aktionsplan für militärische Mobilität 2.0 vorgelegt, um das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld nach der russischen Aggression gegen die Ukraine anzugehen und die Schutzkapazität der EU zu stärken seine Bürger und Infrastruktur.

Mit ihrer neuen Cyber-Abwehrpolitik wird die EU die Zusammenarbeit und Investitionen in die Cyber-Abwehr verstärken, um eine wachsende Zahl von Cyber-Angriffen besser zu schützen, aufzudecken, abzuwehren und abzuwehren.

Der Cyberspace kennt keine Grenzen. Die jüngsten Cyberangriffe auf Energienetze, Verkehrsinfrastruktur und Weltraumanlagen zeigen die Risiken, die sie sowohl für zivile als auch für militärische Akteure darstellen. Dies erfordert mehr Maßnahmen zum Schutz der Bürger, der Streitkräfte sowie der zivilen und militärischen Missionen und Operationen der EU vor Cyber-Bedrohungen.

Die EU-Politik zur Cyberverteidigung zielt darauf ab, die Cyberverteidigungsfähigkeiten der EU zu stärken und die Koordinierung und Zusammenarbeit zwischen den militärischen und zivilen Cybergemeinschaften (Zivilisten, Strafverfolgungsbehörden, Diplomatie und Verteidigung) zu stärken. Es wird das effiziente Cyber-Krisenmanagement innerhalb der EU verbessern und dazu beitragen, unsere strategischen Abhängigkeiten in kritischen Cyber-Technologien zu verringern und gleichzeitig die Europäische Verteidigungstechnologische Industriebasis (EDTIB) zu stärken. Es wird auch die Ausbildung, Gewinnung und Bindung von Cyber-Talenten fördern und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Bereich der Cyber-Abwehr intensivieren.

Die EU-Politik zur Cyberabwehr basiert auf vier Säulen, die eine breite Palette von Initiativen abdecken, die der EU und den Mitgliedstaaten helfen werden:

  • Handeln Sie gemeinsam für eine stärkere EU-Cyberabwehr: Die EU wird ihre Koordinierungsmechanismen zwischen nationalen und EU-Cyberverteidigungsakteuren verstärken, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Cybersicherheitsgemeinschaften zu verbessern und militärische GSVP-Missionen und -Operationen weiter zu unterstützen.
  • Sichern Sie das EU-Verteidigungsökosystem: Auch unkritische Softwarekomponenten können genutzt werden, um Cyberangriffe auf Unternehmen oder Regierungen durchzuführen, auch im Verteidigungsbereich. Dies erfordert weitere Arbeiten zur Standardisierung und Zertifizierung der Cybersicherheit, um sowohl militärische als auch zivile Bereiche abzusichern.
  • Investieren Sie in Cyber-Defense-Fähigkeiten: Die Mitgliedstaaten müssen die Investitionen in moderne militärische Cyberverteidigungsfähigkeiten auf kooperative Weise deutlich erhöhen und dabei die auf EU-Ebene verfügbaren Kooperationsplattformen und Finanzierungsmechanismen wie PESCO, den Europäischen Verteidigungsfonds sowie Horizont Europa und das digitale Europa nutzen Programm.
  • Partner, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen: Aufbauend auf bestehenden Sicherheits- und Verteidigungs- sowie Cyber-Dialogen mit Partnerländern wird die EU versuchen, maßgeschneiderte Partnerschaften im Bereich der Cyber-Abwehr aufzubauen.

Die Kommission und der Hohe Vertreter, auch in seiner Eigenschaft als Leiter der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA), werden dem Rat der EU einen Jahresbericht vorlegen, um die Fortschritte bei der Umsetzung der Maßnahmen in der Gemeinsamen Mitteilung zu überwachen und zu bewerten die EU-Politik zur Cyberabwehr. Die Mitgliedstaaten werden ermutigt, mit ihren Beiträgen zum Fortschritt der Umsetzungsmaßnahmen beizutragen, die in nationalen oder Kooperationsformaten stattfinden. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten könnte ein Umsetzungsplan erstellt werden.


Source: New Europe by www.neweurope.eu.

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