Christopher Plummer, Oscar-Preisträger 2012, starb

Ein weiterer Kinogigant ist gestern im Alter von 91 Jahren verstorben: Christopher Plummer. 2012 gewann er den Critics ‘Choice Award als bester Nebendarsteller für die Rolle des schwulen Vaters im Film Beginners. Diese Rolle brachte ihm auch den Oscar als bester Nebendarsteller ein und wurde damit der älteste Schauspieler, der mit 82 Jahren einen Film gewann Statuette. Er gewann außerdem drei Emmy Awards, zwei Tony Awards, einen Golden Globe, einen Screen Actors Guild Award und einen BAFTA Award.

Christopher Plummer – Karriere

Geboren 1929 in Toronto, Christopher Plummer Er trainierte im Theater an Shakespears Texten und näherte sich erst in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre dem Kino, wobei er kleinere Rollen spielte. Der Erfolg kam 1965 mit der Interpretation von Captain Von Trapp in All Together Passionately.

Auf Befehl des Führers und im Dienst Seiner Majestät (1967) mit Romy Schneider und Yul Brynner, Die Nacht der Generäle (1967) mit Peter O’Toole und Philippe Noiret, Ödipus re (1968) mit Orson Welles, Die langen Tage der Adler (1969) und Waterloo (1970) mit Rod Steiger.

In den 1970er Jahren wurde seine Rolle als “Schulter” berühmt, als er mit Faye Dunaway in After the Fall (1974) und mit Peter Sellers in “The Pink Panther Strikes Again” (1975) berühmt wurde. Regie führte John Huston wollte König werden (1975), in dem er neben etablierten Stars wie Sean Connery und Michael Caine den Schriftsteller Rudyard Kipling spielte.

Er kehrt als Protagonist in Bosses of the Dollar (1976) neben Kirk Douglas zurück. Er gewann einen Emmy Award als bester Hauptdarsteller für den Fernsehfilm Arthur Haileys The Moneychangers (1976) und spielte neben Ernest Borgnine und Laurence Olivier in Jesus von Nazareth (1977) unter der Regie von Franco Zeffirelli die Rolle des Herodes Antipa.

1979 war er Sherlock Holmes in Assassination mit Donald Sutherland, dann tat er sich mit Anthony Hopkins in A Run on the Lawn (1978) und Harrison Ford in A Road, One Love (1979) zusammen. Es wurde von Paul Newman in Before the Shadow (1980) inszeniert und dann mit William Hurt und Sigourney Weaver in An Inconvenient Witness (1981) geteilt. Er spielte den Erzbischof im Miniserie-Skandal Uccelli di rovo (1983).

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre betritt er die Welt des Synchronisierens (unter anderem David Gnomo, meine Freundin und Madeline) und beginnt, in der heute afferentesten Sphäre der Popkultur aufzutreten.

Erscheint in Scarlet and Black (1983) mit Gregory Peck, Proof of Innocence (1985) mit Faye Dunaway, Dreamscape – Escape in the Nightmare (1984) neben Max von Sydow, Born to Win (1986) mit einem jungen Nicolas Cage, The raid (1987) mit Tom Hanks und Nosferatu in Venedig (1988) mit Klaus Kinski.

Er ist Gaststar in The Robinsons und unterstützt Vanessa Redgrave in E Caterina… regierte (1991) und The Secret (1992).

Im 1991 hatte die Rolle des Antagonisten Chang im sechsten Star Trek-Film. Regie führte Spike Lee in Malcolm X (1992) und Inside Man (2006) mit Denzel Washington. Nachdem Wolf mit Jack Nicholson und Michelle Pfeiffer (1994) draußen war, wurde er von Terry Gilliam in der Army of the 12 Monkeys (1995) neben Bruce Willis und Brad Pitt inszeniert.

Generische Fotos

Später spielte er in Insider – Behind the Truth (1999) mit Al Pacino, Russell Crowe und Philip Baker Hall im Fernsehen On Golden Pond (2001) zusammen mit Julie Andrews und American Tragedy (2000), für die er einen Golden Globe erhielt Nominierung als bester Nebendarsteller in dem Thriller Darkness at Cold Creek (2003) neben Sharon Stone und im Blockbuster Alexander (2004) unter der Regie von Oliver Stone und erneut The Mystery of the Templars (2004) mit Nicolas Cage, Jon Voight und Harvey Keitel, Syriana (2006), erneut mit William Hurt, und in der sentimentalen emotionalen Arithmetik (2007) mit Max von Sydow und Susan Sarandon.

Er nimmt an Spike Lees Inside Man (2006) und Alejandro Agrestis The Lake House (2006) teil und spielt wieder in einem Terry Gilliam-Film, Parnassus – Der Mann, der den Teufel täuschen wollte (2009). Ebenfalls 2009 spielte er Lev Tolstoy in The Last Station, eine Rolle, dank der er seine erste Oscar-Nominierung erhielt. In Pixars Animationsfilm Up (2009) verlieh er dem Bösewicht Charles Muntz seine Stimme.

2011 spielte er mit Paul Bettany im Cinemanga in Priest. Im selben Jahr spielte er in Millennium – Männer, die Frauen hassen, ein Remake des gleichnamigen schwedischen Films. Er verlieh seine Stimme auch Meister Arngeir, einem der vier Barbagrigia-Ältesten des Skyrim-Spiels.

2017 ersetzte er Kevin Spacey nach dem Sexskandal gegen letzteren in dem Film All the money in the world, in dem er den Milliardär Jean Paul Getty spielte. Für diese Leistung wurde er für einen Golden Globe, BAFTA und Academy Award als bester Nebendarsteller nominiert