China macht groß im Technologiekrieg: Ein Geheimkomitee wurde eingerichtet


Der Technologie- und Innovationsausschuss wurde 2016 von der chinesischen Regierung gegründet, war damals aber noch beratend tätig. Peking hat die Organisation nun beauftragt, Industriestandards zu setzen und Fachkräfte in sicherheitskritischeren IT-Bereichen auszubilden. Als Teil eines IT-Innovationsplans wird die Regierung eine Gruppe von Lieferanten benennen, die sensiblere Bereiche wie Finanzen und die Verwaltung von Rechenzentren, in denen Regierungsdaten gespeichert sind, mit Technologie beliefern.

Bisher haben sich 1.800 chinesische Lieferanten dem Gremium angeschlossen. Die meisten von ihnen sind in den Bereichen Personal Computer, Chipherstellung und Netzwerken tätig. Allein in diesem Jahr wurden Hunderte von lokalen Unternehmen als Mitglieder zertifiziert.

Die Spannungen zwischen den USA und China dürften aufgrund des Innovationsentwurfs weiter eskalieren. Ziel des Plans ist es, die Technologie aus dem Ausland durch heimische zu ersetzen und lokale Anbieter wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Peking spielt auch eine Rolle bei der Umgehung der Sanktionen gegen China unter der Präsidentschaft von Donald Trump. Die USA haben versucht, chinesische Unternehmen durch Exportbeschränkungen am Zugang zu Hightech-Chips zu hindern.

Ein weiteres Ziel des Entwurfs ist es, die Kontrolle über die Datensicherheit durch den Ausschluss ausländischer Partner zu gewährleisten. Peking hat US-Cloud-Betreibern zuvor festgelegt, dass sie, wenn sie im Land Geschäfte machen wollen, dann werden sie gezwungen, in einem Joint Venture mit lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. So auch Amazon und Microsoft. Und Apple hat auch den Betrieb seines Datenspeichergeschäfts an ein Unternehmen ausgelagert, das der chinesischen Regierung nahesteht.

Er wird voraussichtlich aus dem Ausschuss ausgeschlossen mit einer Auslandsbeteiligung von mehr als 25 Prozent Unternehmen. Auch Technologieunternehmen, die ausländische Mittel erhalten, werden es schwer haben. Alibaba Group Holding Ltd. und Tencent Holdings Ltd., die beiden größten Cloud-Anbieter des Landes, haben einigen Quellen zufolge die Verordnung umgangen und die Mitgliedschaft über lokale Tochtergesellschaften beantragt. Das Problem mit Technikfreaks ist, dass ihre größten Investoren alle ausländische Spieler sind.

Im Juli 2020 hatte das Gremium 1.160 Mitglieder, die die komplexen Screening-Kriterien erfüllten. Zu den wichtigsten Mitgliedsunternehmen zählen der in Peking ansässige Prozessorhersteller Loongson; Serverhersteller Inspur und Betriebssystementwickler Standard Software.

(Bloomberg)

Quelle des Titelbilds: Getty Images


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