China arbeitet an einer eigenen Metaversion

Der asiatische Staat hat ehrgeizige Pläne für das Internet der Zukunft und entwickelt deshalb neue Standards. Dank innovativer Unternehmen, verfügbarer Hardware und öffentlicher Investitionen sind die Bedingungen gut.

Die chinesische Metaverse-Plattform hieß Xirang – was „Land der Hoffnung“ bedeutet – und wurde letzten Dezember von Baidu eingeschaltet. Der Dienst ermöglicht es 100.000 Nutzern, mit speziellen Brillen gleichzeitig als Avatar in einem digitalen Universum präsent zu sein. Robin Li, CEO und Mitbegründer von Baidu, betonte, dass Chinas „fruchtbarer Boden für künstliche Intelligenz“ und Entwickler den „Beginn eines goldenen Jahrzehnts“ ankündigen könnten. Letzteres wird durch die Tatsache unterstützt, dass bis Ende Dezember letzten Jahres mehr als 1.300 Unternehmen Marken im Zusammenhang mit dem Metaverse registriert hatten.

Mit der Umbenennung von Facebook in Meta ist der Motor des Metahype angesprungen, und seither kündigen Unternehmen an, dass ein solches Universum im Mittelpunkt ihrer zukünftigen Ausrichtung steht. Laut dem Chef von Baidu bedeutet dies den Beginn der künstlichen Intelligenz, während andere sagen, dass sie so schnell aufblühen wird, wie wir es mit der Online-Welt von Second Life zu Beginn des Jahrtausends erlebt haben. Yu Jianing, ein Sprecher des Berufsverbands chinesischer Mobilfunkunternehmen namens CMCA, erklärte, dass das Metaversum ein neues Schlachtfeld für den Innovationswettbewerb sein werde. Der Experte, der das neue chinesische Komitee der Metaverse-Industrie leitet, fügte hinzu, dass das Konzept, selbst wenn es noch in den Kinderschuhen steckt, der nächste große Knall für das Internet sein wird.


Auch verschiedene chinesische IT-Unternehmen (Alibaba, Baidu, Tencent) wollen starke Positionen im Metaversum aufbauen. Bis Ende letzten Jahres wurden 1.300 verwandte Marken von Unternehmen registriert und kommen wöchentlich mit einigen verwandten Einreichungen. Das ist auch gut für die Aktienkurse, so sehr, dass der Druck an den Börsen wächst, die Echtheit von Projekten zu beweisen. Bereits 2030 könnte China einen globalen Anteil von 26 Prozent am Internet der Dinge-Markt haben. Alibaba, Baidu und Huawei verschieben ständig die Grenzen zwischen Technologie und künstlicher Intelligenz, was auch dazu führt, dass die Grenzen zwischen physischer und virtueller Realität immer mehr verschwimmen.

Das Thema bekommt auch eine politische Dimension, denn weder die USA noch China können ihren Konkurrenten in irgendeinem Bereich der neuen Welt, sei es im Metaversum, in der virtuellen Realität oder im Internet der Dinge, eine Dominanz gestatten. Die Amerikaner könnten besorgt sein, dass sie beim mobilen Internet deutlich hinterherhinken. Das asiatische Land hat mit 1,3 Millionen 5G-Basisstationen, die schätzungsweise mehr als drei Viertel der weltweit ausgestatteten Kapazität ausmachen, einen deutlichen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Die Infrastruktur wurde hauptsächlich von Huawei und ZTE aufgebaut. Die Stadt Shenzhen hat mehr 5G-Sendemasten als ganz Deutschland. Der hochmoderne Mobilfunkstandard wird von fast 500 Millionen Einheimischen genutzt, mehr als 80 Prozent der verkauften Smartphones sind 5G-fähig. Das liegt unter anderem daran, dass lokale Hersteller (Oneplus, OPPO, Xiaomi) etliche günstige Modelle anbieten. Die gleiche Entwicklung ist im Bereich der virtuellen Realität zu beobachten.


Source: SG.hu Hírmagazin – IT/Tech by sg.hu.

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