Canon lehrt die Verwendung von raubkopierten Patronen

Damit Drucker erkennen können, ob eine Tintenpatrone oder Tonerpatrone “echt” ist, sind die Patronen selbst mit einer Schaltung ausgestattet. Dies gilt insbesondere für den Hersteller Canon, der das Verfahren für einen Großteil seiner Tintenpatronen und Tonerkartuschen anwendet. Der vorherrschende Mangel an Schaltkreisen hat dies jedoch für Canon insofern wettgemacht, als dass sie bestimmte Toner ohne Schaltkreise herstellen mussten.

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Ohne die eingebaute Schaltung teilt die Druckkartusche oder Tonerkartusche dem Drucker nicht mit, dass es sich um ein Original handelt. Dadurch wird der Einsatz von Ersatzpatronen von Drittherstellern und vor allem von reinen Raubkopien erschwert. Wie der Drucker betroffen ist, ist je nach Modell und Hersteller unterschiedlich und führt bei manchen nur zu Fehlermeldungen oder Warnungen, die ignoriert werden können. Einige Drucker werden jedoch völlig unbrauchbar und funktionieren überhaupt nicht, es sei denn, die Patrone kann überprüft werden.

Im Fall von Canon haben die Maßnahmen gegen gefälschte Produkte nun auch die echten wettgemacht. Ohne die eingebauten Schaltungen treten insbesondere zwei Probleme auf. Einerseits werden Originalware auch als Fälschung interpretiert, andererseits kann der Drucker nicht mehr feststellen, wie viele Seiten gedruckt wurden. Als Ergebnis erhalten Benutzer sowohl Fehlermeldungen als auch Kopfschmerzen, wenn der Drucker nicht funktioniert oder falsch angibt, wie viel Farbe noch übrig ist. Um das Problem zu lösen, geht Canon mit Anweisungen zum Umgehen ihre eigenen Grenzen.

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Betroffen sind derzeit vor allem die Multifunktionsdrucker des Unternehmens der Imagerunner-Reihe. Dies sind hauptsächlich festere Stücke für den professionellen Gebrauch und verwenden Tonerkartuschen. Damit sie funktionieren, empfiehlt Canon den Benutzern, je nach Fehlermeldung in unterschiedlicher Reihenfolge Tasten zu drücken oder Softwaredialoge zu schließen. Dies kann auch mit dem stapelweisen Entnehmen und Einsetzen der Tonerkartusche kombiniert werden.

Canon war zuvor wegen Einschränkungen bei den Druckern des Unternehmens in Schwierigkeiten geraten. Unter anderem wurde kürzlich eine Klage in den USA eingereicht, wo das Unternehmen auf Kritik stößt, dass Multifunktionsdrucker mit Scannern nicht ohne Tintenpatronen scannen können. Es ist nicht klar, ob die kürzlich empfohlenen Verfahren dazu dienen, Beschränkungen für Ersatzprodukte oder Fälschungen zu umgehen.

Damit sind die Einschränkungen von Canon zumindest vorübergehend aufgehoben, da die Lösung höchstwahrscheinlich genauso gut funktioniert, um mehr herumzuklicken als die stromkreisfreien Originalprodukte des Unternehmens.


Source: SweClockers by www.sweclockers.com.

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