Bürger von Østerbro kritisiert den Umgang der Gemeinde mit ungewollten Fahrradträgern: “Es ist tragikomisch”

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82 Fahrradständer waren Gegenstand eines Kampfes zwischen den Bürgern von Østerbro und der Technischen und Umweltverwaltung der Stadt Kopenhagen.

Die Fahrradständer, die an der Abfahrt zur U-Bahn an der Ecke Jagtvej und Østerbrogade stehen, sollen vom Ortskomitee von Østerbro entfernt werden, weil sie unnötige Staus und schlechte Bedingungen für Fußgänger schaffen.

Die Technische und Umweltverwaltung hat das Problem erkannt, aber die Lösung ist völlig anders ausgefallen, als das örtliche Komitee erwartet und erhofft hatte.

Anstatt die Fahrradträger zu verschieben haben. Die Gemeinde wird Fahrräder, die außerhalb der Regale bleiben, verschieben und so mehr Platz auf dem Bürgersteig schaffen.

Seit Januar 2020 kämpft Søren Dam Hansen gegen die Fahrradständer und verfasst die ursprüngliche Bürgeranfrage im Auftrag von Andelsboligforeningen Lille Vibenshus. Er nennt die Lösung mit dem neuen Zeichen “tragikomisch”.

„Für mich ist es tragikomisch, weil die Verwaltung meint, man könne mit einem Schild das Verhalten von Radfahrern regulieren. Aber wenn du könntest, wäre das Schild überall. Es braucht keine weiteren Schilder, im Gegenteil“, sagt Søren Dam Hansen.

An der U-Bahn-Station Poul Henningsens Plads wird es laut lokalem Plan 314 Fahrradständer geben. Daher ist es der Administration nicht möglich, die unerwünschten Racks komplett zu entfernen, sondern nur an einen neuen Standort zu verschieben.

“Nicht viel Professionalität, auf die man stolz sein kann”

Der Hauptanreiz von Søren Dam Hansen und dem Ortskomitee von Østerbro besteht ansonsten darin, dass die Fahrradständer an der Ecke Jagtvej und Østerbrogade überflüssig sind. Auf dem Bahnhofsplatz selbst, weniger als 50 Meter entfernt, gibt es viele Regale, von denen viele oft leer stehen.

„Es geht nicht darum, dass es zu wenige Fahrradständer gibt. Fahrradständer gibt es viele direkt nebenan. Und es ist paradox, dass man es dann bei diesen 82 Fahrradständern für nötig hält, wo sie Fußgänger unnötig stören“, sagt Søren Dam Hansen.

Ein Vermerk der Technischen und Umweltverwaltung begründet die Entscheidung, die Ständer nicht zu verschieben, damit, dass „es nicht gewährleistet werden kann, dass Radfahrer nicht ohne Fahrradständer auf dem Gelände parken“.

Aber Søren Dam Hansen kauft es nicht.

„Schließlich parken weniger Leute ihre Räder mitten auf dem Bürgersteig als neben einem vollen Fahrradträger. Es ist selten, einen Fahrradständer ganz allein zu sehen. Für mich greift das Argument nicht, weil die Radfahrer einfach ein paar Sekunden länger fahren können, und dann gibt es jede Menge Racks“, sagt er.

Das Lokalkomitee von Østerbro ist der Ansicht, dass der Fahrradparkplatz an der Ecke Jagtvej und Østerbrogade einen unnötigen Stau auf dem Bürgersteig verursacht. Falten

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Foto: Linda Kastrup.

Søren Dam Hansen ist auch nicht zufrieden mit dem Argument der Verwaltung, dass das neue Schild nur 2.500 Kronen gekostet hat, während eine Verlängerung des Gehweges und die Reduzierung der Anzahl der Fahrradständer 100.000 Kronen kosten werden.

“Wenn man die Arbeitsstunden mitzählt, die mit diesem Fall vergangen sind, ist es völlig daneben, die Ökonomie als Argument zu verwenden”, sagt er.

Muss die Technische und Umweltverwaltung nicht etwas zurückhaltend sein? Sie können nicht jedes Mal Tausende von Kronen ausgeben, wenn ein Bürger mit etwas unzufrieden ist?

„Ich stimme voll und ganz zu, dass sie das nicht können. Aber es ist wahrscheinlich die Absicht lokaler Gremien, dass sie beurteilen, ob eine Untersuchung sinnvoll ist oder nicht. Und in diesem Fall war jedem klar, dass der Bürgersteig viel zu klein ist, weil eine unnötige“ Fahrradträger wurde an der denkbar schlechtesten Stelle installiert“, sagt Søren Dam Hansen:

„Mir scheint es, als ob die Verwaltung von ihrer Eitelkeit und ihrem Berufsstolz getroffen wird. Aber es gibt offensichtlich nicht viel Professionalität, auf die man stolz sein kann. “

weist die Kritik zurück

Berlingske kritisierte die Technische und Umweltverwaltung, die “die Einschätzung der Bürgerinnen und Bürger nicht teilt”.

»Die Verwaltung ist sich bewusst, dass der Gehweg schmal ist, schätzt aber ein, dass der Gehweg zufriedenstellend funktionieren kann, wenn Fahrräder nicht auf dem Gehweg, sondern nur in den aufgestellten Fahrradständern abgestellt werden. Der Abbau von Fahrradständern erfordert eine Ausnahme vom Ortsplan und kann nicht gewährleisten, dass Radfahrer nicht auf dem Bürgersteig parken. “

In der Antwort heißt es auch, dass die Verwaltung das Gelände nach dem Aufstellen des neuen Schilds überwacht.

»Die Verwaltung arbeitet daher an Lösungen, unter anderem an dem neuen Hinweisschild, dass Radfahrer nur noch in den Fahrradständern parken dürfen. Die Verwaltung hat mehrere Vor-Ort-Begehungen durchgeführt, aber bisher keine Probleme mit der Zugänglichkeit festgestellt – und wird in naher Zukunft weitere Beobachtungen machen. “


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

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