Bulgarien will im Rahmen des Konjunkturprogramms 2040 auf Kohle verzichten – Klima


Bulgarien, das von Kohlekraftwerken abhängig ist, hat 2040 als Frist gesetzt, um diese umweltverschmutzende Industrie aufzugeben, gab die Regierung an diesem Donnerstag am Vorabend der Vorlage ihres Erholungsplans an die Europäische Union (EU) bekannt.

“Wir haben zwei Fristvorschläge, 2038 und 2040, erstellt, wobei wir dem späteren den Vorzug geben”, sagte Stefan Yanev der Presse und hoffte, dass die europäischen Mittel so schnell wie möglich ausgezahlt werden.

Bulgarien ist eines der am stärksten von Kohle abhängigen Länder der EU, das im Jahr 2020 34 % des nationalen Stroms lieferte, aber unter Druck von Brüssel steht.

Die EU verlangt, dass mindestens 37 % der Ausgaben für den wirtschaftlichen Wiederaufbau für den ökologischen Übergang aufgewendet werden und hat einen gigantischen Plan mit einem Gesamtvolumen von 800 Mrd. EUR (aktueller Wert 750 Mrd. im Jahr 2018) erstellt, um die wirtschaftlichen Folgen der Covid19 Pandemie.

Alle Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Niederlande und Bulgariens haben ihr nationales Projekt in Brüssel zur Genehmigung vorgelegt.

Im bulgarischen Fall wird dies am Freitag geschehen, und das endgültige Dokument wird nach Genehmigung durch Brüssel noch dem nationalen Parlament zur Prüfung vorgelegt.

Bulgarien ist seit April in eine politische Krise und eine Wahlspirale gestürzt, die den Prozess verzögert hat.

Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, könnte 6,6 Mrd.

Diese Woche demonstrierten mehrere hundert Bergleute und Arbeiter von thermoelektrischen Kraftwerken im Zentrum von Sofia zur Verteidigung der Kohleindustrie, einer Hauptquelle von Kohlendioxidemissionen, aber auch des Wirtschaftsmotors vieler europäischer Länder.

Besonders betroffen ist die Region des Maritza-Ost-Komplexes im Südosten des Landes.

“Wir wollen arbeiten”, riefen Demonstranten am Mittwoch und forderten den Erhalt ihres Sektors, in dem fast 30.000 Menschen im Land beschäftigt sind.

“Das wird katastrophal: Wir brauchen ein Übergangs- und Umstellungsprojekt, nicht nur einen Schließungsplan”, sagte der Chef einer Bergarbeitergewerkschaft, Vladimir Topalov, von der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Die Regierung schlug die Umwandlung dieser Bergbaugebiete in Industrieparks vor, ohne jedoch nähere Angaben zu machen.

Neben dem Umweltaspekt mussten die Mitgliedstaaten ihren Plan mit einer Komponente der von der EU geforderten Strukturreformen flankieren, ein heikles Thema im korruptionsgeplagten Bulgarien.


Source: Correio da Manhã by www.cmjornal.pt.

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