Bei einem neuen Gefängnisaufstand in Ecuador sind mindestens 24 Gefangene tot


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Quito. Bei Unruhen in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 24 Gefangene getötet worden. Weitere 48 werden verletzt.

Das teilt die Regierung am Dienstag mit.

Es ist der dritte tödliche Aufstand im ecuadorianischen Gefängnissystem in diesem Jahr.

Der Vorfall ereignete sich im Gefängnis Penitenciaria del Litoral in der Provinz Guayas. In den letzten Monaten war die Einrichtung Schauplatz blutiger Kämpfe zwischen Banden, die um die Kontrolle über das Gefängnis kämpften.

Die örtlichen Gefängnisbehörden geben in einer Erklärung an, dass im Block N1 der Einrichtung durch Schüsse und Explosionen Alarm ausgelöst wurde.

Infolge der Konfrontation starben 24 Gefangene, während 48 weitere verletzt wurden, heißt es in der Erklärung.

Die Behörden konnten nach eigener Aussage am Dienstagnachmittag Ortszeit die Kontrolle über das Gefängnis wiedererlangen.

Es geschah, nachdem das Personal evakuiert und die Polizei im Gefängnis eingesetzt worden war, während das Militär es von außen bewachte.

Ecuadors Gefängnisse beherbergen etwa 39.000 Gefangene, weit mehr, als Platz bietet.

Ebenfalls im Juli und Februar wurde das Land von Gefängnisaufständen heimgesucht.

Im Februar starben im Laufe eines Tages in drei Gefängnissen bei Zusammenstößen rivalisierender Banden mindestens 79 Häftlinge.

Während der Unruhen wurden mehrere Häftlinge verbrannt, anderen wurden die Köpfe abgeschlagen.

Die Gewalt sandte dann Schockwellen durch Ecuador und machte deutlich, wie viel Macht kriminelle Banden über die Gefängnisse des Landes haben.

Im Juli wurden bei Gefangenenaufständen in zwei der größten Gefängnisse Ecuadors mindestens 22 Häftlinge getötet.

Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) hat die Gewalt zuvor verurteilt, und Human Rights Watch hat die ecuadorianische Regierung aufgefordert, die Gewalt in den Gefängnissen zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Im August versprach Präsident Guillermo Lasso, dass die Regierung die Mittel für das überfüllte Gefängnissystem des Landes aufstocken werde. Das Geld wird unter anderem in den Aufbau neuer Abteilungen und die Installation neuer Sicherheitsausrüstung fließen.

/ ritzau / Reuters


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

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