Bäume kühlen europäische Städte ab


Stadtbäume kühlen urbane Gebiete bei mehreren Temperaturgraden, wie eine aktuelle Studie der ETH Zürich zeigt.

Demnach war die Oberflächentemperatur in städtischen Gebieten, in denen Bäume wachsen, im Durchschnitt 2–4 Grad niedriger als in den üppigen Grünflächen der Städte.

Der Temperaturunterschied war noch größer, wenn man die Flächen mit dem Wachstum von Bäumen mit der bebauten Umgebung außerhalb der Grünflächen vergleicht. Bei diesem Vergleich kann der Unterschied der Oberflächentemperaturen bis zu 12 Grad betragen.

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Die Studie wurde veröffentlicht Naturkommunikation Newsletter.

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Die gemessenen Unterschiede waren in den Städten Mittel- und Nordeuropas am größten, wo der Temperaturunterschied zwischen den wachsenden Bäumen und dem Rest der städtischen Umgebung 8–12 Grad betrug. Die größten Unterschiede wurden in Slowenien, Österreich und Deutschland gemessen.

An der Studie nahmen 293 Städte in ganz Europa teil. Es gab fünf Städte in Finnland, in denen die Temperaturunterschiede zwischen den wachsenden Bäumen und dem Rest der städtischen Umgebung 8–10 Grad betrugen.

In den südlichen Teilen Europas hingegen war die Kühlwirkung der Bäume mit nur 0–2 Grad geringer. Die geringsten Unterschiede finden sich in Malta, Zypern und Griechenland.

Bäume kühlen die Umwelt auf drei Arten.

Bäume verdunsten Wasser, das die Luft kühlt. Auch die Blätter der Bäume reflektieren die Sonnenstrahlen zurück ins All.

Auch die Bäume spenden Schatten. Allerdings bewegen und verändern sich die Schatten im Tagesverlauf, sodass sie die Umgebung ungleichmäßig kühlen. In dieser Studie wurde die Wirkung von Schatten ignoriert.

Die gemessenen Temperaturunterschiede beruhen daher nur darauf, dass die Bäume die Luft durch Verdunstung und Reflexion des Sonnenlichts kühlen.

Dies könnte auch erklären, warum die kühlende Wirkung von Bäumen in Südeuropa geringer war. Wenn die Luft zu heiß wird, schließen die Bäume ihre Luftspalte und verdunsten weniger, damit sie nicht austrocknen.

Außerordentlicher Professor für Angewandte Stadtmeteorologie, Studium Stadtbäume Leena Järvi Die Universität Helsinki weist darauf hin, dass die Studie speziell die Oberflächentemperaturen untersucht hat.

„Von der Erdoberfläche aus gemessen, sind die Unterschiede meist am größten“, sagt Järvi.

In einigen Metern Höhe sind die Temperaturunterschiede zwischen den Regionen meist um einige Grad geringer.


Source: Tiede by www.tiede.fi.

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