Aufregend? Ja, aber anders! – Fahrprüfung BMW i4 M50 – Automotor

Wir wussten, dass es kommen würde und dass es unvermeidlich war, aber wir müssen uns noch an die Vorstellung gewöhnen, dass hier ein Elektroauto mit dem M-Logo ist, das bei vielen Fans sofort den Speichelfluss auslöst. Und wenn es ein Modell gibt, das allein aufgrund seiner Form die M-Version erfordert, dann ist es der neue i4, da er flach und schulterbreit ist – ein echter Hit, gerade live, besonders der Frozen Portimao in Blau. Nur die fehlenden Auspuffenden und der volle Kühlergrill deuten darauf hin, dass hier kein 6- oder 8-Zylinder-Verbrennungsmotor arbeitet, die Gesamtwirkung also nicht die gleiche ist wie im i3 oder iX, allein die Form verrät den Elektro-Trieb.

Im Innenraum dominieren gestochen scharfe, perfekt auflösende Displays, aber auch einige klassische BMW Teile sind zu finden

Beim 4,8 Meter langen i4 steht außer Frage, dass das Design einen Menschen bewusst in Erstaunen versetzen würde, da das 4-Coupé bekannte und bewährte Designelemente verwendet, und ich denke, dass Laufruhe die Kunden ansprechen wird, schließlich will nicht jeder eine Elektroauto im Raumschiff-Look.

Am Komfort kann man nicht meckern, aber der i4 ist bunkerhaft in der letzten Reihe

Das gleiche Konzept gilt für den Innenraum: Während die Instrumententafel und das Zentraldisplay der neuen Generation futuristisch sind, wirkt die Gesamtwirkung von Schalthebel, Lenkrad und dem Ganzen so, dass jeder, der bisher einen BMW gefahren ist, es sicherlich nicht tun wird der Ausrüstung fremd sein. Nicht einmal, dass es weit weniger physische Tasten als beispielsweise 3 oder 4 gibt. Mit einer Länge von 4,8 Metern zwar recht groß, wird es die Kandidaten aber mit seinem Platzangebot nicht überzeugen, die hintere Reihe ist für durchschnittlich Größere bequemer aufgrund der klobigen Sitze, des abfallenden Dachbogens und des deutlich platzraubenden Gimbals.

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Auch die Größe der Kardanwelle ist übertrieben, da keine Kardanwelle vorhanden ist. Ob Basismodell i4, 340er eDrive40 oder M50, der BMW setzt auf einen Zweimotorenantrieb mit jeweils einem Elektromotor pro Achse – letzterer in einem gemeinsamen Gehäuse mit Steuerelektronik und Antriebsstrang untergebracht. Im Fall des Topmodells bedeutet dies ein 258 PS starkes Front- und ein 312 PS starkes Heckaggregat mit einer Gesamtleistung von 544 PS und 795 Nm, was es sofort mit dem M3 / M4-Paar vergleichbar macht.

Hier ist ein handliches Coupé! Das Fassungsvermögen beträgt nach der Erweiterung fast 1.300 Liter. Das 80,7-kWh-Akkupaket ist nur 110 mm hoch

Nun, in Bezug auf die rohe Kraft geht die Neuheit auf jeden Straßen-BMW, ​​sogar auf den M5, der große Unterschied besteht darin, dass die elektronische Leine bei 225 km / h beginnt. Aber nicht der 3,9 Sekunden 0-100 km/h Sprint ist wahnsinnig, sondern die Tatsache, dass die 2,2 Tonnen schwere Karosserie auf der deutschen Autobahn ab Tempo 160 oder gar Tempo 180 widerspruchsfrei antritt. Der Punkt war für mich aber ein ganz anderer: Endlich mal ein Elektroauto, das nicht nur geradeaus schnell ist! Das nur 110 mm hohe Batteriepaket wiegt umsonst 500 kg, der Schwerpunkt liegt erstaunlich tief und das Batteriegehäuse ist fest mit dem Alu-Bodenbelag und dem Vorderachsträger verbunden. Hinzu kommt, dass die Hinterachse mehr Gewicht bekommt (51,85 %) als die Vorderachse, der Fahrer versteht bereits, was den i4 so stabil macht. Wegen des Allradantriebs und der enormen Traktion macht das Modell nicht so viel Spaß wie etwa ein M3 (ich meine in dem Sinne, dass sich sein Heck nicht bewegt), aber trotz des Elektroantriebs und des erheblichen Gewichts das Ganze Auto sieht lebendig aus. Neben der direkten Lenkung und dem luxuriösen luftgefederten Fahrwerk an der Hinterachse ist auch das Klangerlebnis durchaus interessant: Komponist Hans Zimmer und Musiker Renzo Vitale, der Kreativdirektor der BMW Group, haben eine unverwechselbare Klangwelt geschaffen. Im Sportmodus hören wir beispielsweise ein Geräusch, als ob ein Flugzeug mit voller Motorleistung über die Landebahn fährt! Übrigens überwacht die Steuerung im Millisekundentakt den Betrieb des Antriebsstrangs, sodass die Hintergründe beim Beschleunigen, Lastwechseln und Nachladen ganz andere sind. Wie beim iX steht Einpedalfahren mit B-Modus zur Verfügung, wodurch die maximale Ladeleistung intensiver in die 80,7-kWh-Netto-Batterie nachgeladen wird, die 116 beim eDrive40 und 195 kW beim M50. Obwohl die werkseitige Reichweite von 590 bzw. 510 Kilometern auf Basis des Fahrtests optimistisch erscheint, hält der Stromverbrauch mit der 210-kW-Schnellladung nicht lange an, von 10 auf 80 % lässt sich das Auto in 30 Minuten aufladen.

Kunden, die bislang reichweitenstarke, muskulöse Diesel genutzt haben, werden sich freilich nur schwer überzeugen können, aber das Konzept des i4 ist sehr rationell und kann in der Praxis mit einer Reichweite von 400-450 Kilometern für die meisten eine echte Alternative darstellen kuncsafts. Es ist auch kein Zufall, dass der eDrive40 (19,7 Mio. HUF) und der M50 (24 Mio. HUF) in Bezug auf Preis / Leistung nicht nur unter den Elektroautos, sondern auch unter den Verbrennern sehr gut sind.


Source: Autó-Motor by www.automotor.hu.

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