Seit Anfang August können nur noch Privatfahrzeuge zu offiziellen Preisen betankt werden, Firmenwagen nur noch von Eigentümern und Betreibern (außer Taxis und Landmaschinen) zu Marktpreisen betankt werden. Außerdem gab es eine Mol-Beschränkung: Sie können nur einmal am Tag am heimischen Brunnennetz tanken, egal ob zum offiziellen oder zum Marktpreis. Diese Einschränkungen führten dazu, dass ungarische Fahrzeughalter auf einen alten Trick zurückgriffen.

In der letzten Woche oder so verzeichnete ein Online-Shop, der Autoteile anbietet, eine Umsatzsteigerung von etwa 200 Prozent beim Verkauf von Benzinansaugrohren und eine Steigerung von 450 Prozent beim Verkauf von Benzinkanistern im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz, der in der ersten Woche des Jahres gemessen wurde vergangenen Monaten berichteten die RTL.

Was genau bedeutet das? Die Tatsache, dass ein Familienmitglied oder eine Gruppe von Freunden die Tankstelle besucht, das Auto in seinem eigenen Namen zum Preis von 480 HUF/Liter betankt, dann nach Hause fährt, die Pfeife und die Dose nimmt, den Kraftstoff gut abzapft, und füllt es in das Firmenfahrzeug des Freundes oder Familienmitglieds, das nicht zu offiziellen Preisen betankt werden konnte.

In so kurzer Zeit ist noch nicht klar, ob sich dieser Trend fortsetzt. Allerdings scheinen die Lagerbestände der Lieferanten des Unternehmens zur Neige zu gehen. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass es auch bei diesen Produkten bald zu Preiserhöhungen und/oder Lagerengpässen kommen kann.