Asrock Deskmeet ist ein kompaktes Gehäuse mit einem speziellen Motherboard

Es gibt Unternehmen, die bestehenden Standards buchstabengetreu folgen, aber Asrock ist das Paradebeispiel für einen Schauspieler, der oft seinen eigenen Weg geht. Mini-ITX-Mainboards für Intels auf Enthusiasten ausgerichtete X299-Plattform und Micro-ATX für AMDs riesige Threadripper-Prozessoren sind zwei Beispiele. Zudem experimentiert das Unternehmen mit kleinen Chassis und verbauten Mainboards und stellt im Rahmen der CES 2022 nun ein neues Produkt zu diesem Thema vor.

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Der Newcomer heißt Deskmeet und nimmt in Sachen Größe den Kampf gegen minimalistische SFF-Chassis wie die schwedischen Louqe Ghost S1 und Dancase A4 auf. Das Deskmeet hat die Außenmaße 168 × 219 × 218 Millimeter (B × T × H) und damit ein Volumen von 8 Litern – etwas kleiner als der Ghost S1 und knapp einen Liter über dem A4. Trotz der geringen Größe finden sowohl ein Full-Size-ATX-Netzteil als auch eine dedizierte Grafikkarte Platz.

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Äußerlich handelt es sich um eine schlichte Blackbox mit verdeckter Front und perforiertem Deckel, bei der die Komponenten auf einem Rahmen montiert sind, der in die umgebende Box eingeschoben wird. Dabei handelt es sich nicht um eine Zweikammerlösung wie bei vielen anderen SFF-Chassis, sondern der Weg zu den kleinen Abmessungen führt über ein eigens gebautes Mainboard. Diese gibt es mit Intel Core 12000 Unterstützung über die B660 Steuerschaltung, alternativ bis hin zur AMD Ryzen 5000 Serie und dies über die einfache X300 Schaltung, die beispielsweise in der Deskmini Serie vorhanden ist.

Asrock nennt die beiden Mainboards B660-ITX und X300-ITX, wobei klar ist, dass nicht der Formfaktor Mini ITX gemeint ist. Dabei handelt es sich um Mainboards, die deutlich breiter als der quadratische Formfaktor sind, was Platz für vier DDR4-Module und eine Reihe von USB-Anschlüssen lässt. Diese befinden sich in der Front des Chassis und bestehen aus zwei USB 2.0 und drei USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s), davon einer vom Typ C. Eine 3,5-Millimeter-Buchse für die Tonbegleitung.

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Das Intel-Mainboard ist teurer und verfügt über zwei M.2-Steckplätze nach PCI Express 4.0, während der PCI-Express-x16-Steckplatz für Grafikkarten dieses Protokoll ebenfalls unterstützt. Über die drei SATA-Anschlüsse kann auch Speicher angeschlossen werden. Auf dem AMD-Mainboard fallen die SATA-Anschlüsse auf zwei und nur ein M.2-Steckplatz nach PCI Express 3.0 ist verfügbar, das Mainboard-Duo verfügt jedoch über einen zusätzlichen M.2-Anschluss, der für die drahtlose Kommunikation vorgesehen ist.

Unabhängig von der Wahl des Mainboards ist die Länge der Grafikkarten auf relativ kurze 200 Millimeter beschränkt. Das ATX-Netzteil ist im Lieferumfang enthalten und hat 500 Watt und ist vom Typ 80 Plus Bronze, wobei die Position neben dem Prozessor die schmale Grenze von 54 Millimetern für die Höhe des Prozessorkühlers festlegt. Das X300-ITX hat ein angegebenes Limit für Prozessoren mit einem TDP-Wert von 65 Watt, das B660-ITX muss jedoch mit allen “Alder Lake”-Prozessoren kompatibel sein.

Asrock hebt jedoch hervor, dass das Computergehäuse unterschiedlich konfiguriert werden kann. Die Grafikkarte kann durch einen geschlossenen Wasserkühler, aber auch durch eine Festplatte, Lüfter oder 2,5-Zoll-Einheiten ersetzt werden. An der Frontplatte sind auch Ablagen vorhanden. Für diejenigen, die auf Grafikkarten verzichten, bietet das I/O-Panel des Mainboards VGA- und HDMI-Anschlüsse, während das Intel-Modell auch über einen Displayport verfügt. Dazu kommen zwei weitere USB 2.0 und ebenso viele USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s), neben Audio und Gigabit Ethernet.

Zum Zeitpunkt des Schreibens ist nicht bekannt, wann Deskmeet veröffentlicht wird und wie hoch der Preis sein wird.

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Source: SweClockers by www.sweclockers.com.

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