Apple plante nicht, den Twitter-Filter zu veröffentlichen, der die Kommission kritisierte

Elon Musk traf sich mit Tim Cook in der Apple-Zentrale, nachdem er Cupertino beschuldigt hatte, Twitter in einem mehrtägigen Twitter-Krieg aus dem App Store entfernt zu haben. Passend zur Spannung waren die 15-30-prozentigen Provisionen des Application Stores, die selbst das bislang kostenlos agierende Twitter in Verbindung mit dem für 8 Dollar im Monat angebotenen authentifizierten Tick verrechnen müsste.

Laut Musks inzwischen gelöschtem Meme würde er lieber „in den Krieg ziehen“, als Apple 30 Prozent zu zahlen. Am Ende endete das Gespräch erfolgreich, die Löschung von Twitter war ein Missverständnis, laut Musks Post konnte mit dem Apple-Manager geklärt werden, dass die Idee dazu gar nicht erst aufgekommen sei. Am Montag erwähnte Musk in seinen Tweets gegen Apple unter anderem, dass die Moderationspraktiken des App Store die Meinungsfreiheit einschränken, und deutete an, dass er möglicherweise sogar eine eigene Smartphone-Marke gründet.

Der Twitter-Inhaber verhehlt nicht, dass die Einnahmen des Unternehmens stark zurückgegangen sind, nachdem einige Werbetreibende ihre Kampagnen eingestellt haben, und Kritiker sehen die gelockerten Richtlinien oder die Wiederherstellung deaktivierter Konten nicht gut. Er warnte die Mitarbeiter, dass selbst eine Insolvenz nach Milliardenverlusten aussehe.

Obwohl die App, wie sich herausstellte, bestehen bleiben wird, wäre das Szenario, das sich ergeben hätte, für Twitter ziemlich ungünstig gewesen, da es einen seiner wichtigsten Verteiler verloren hätte. Die Richtlinien des App-Stores besagen übrigens, dass das Unternehmen keine Apps vertreibt, die die Generierung problematischer Inhalte ermöglichen, die „Grenzen überschreiten“ oder inakzeptables Verhalten, was Grundlage für den Vorwurf der Löschung gewesen sein könnte.

Druck gibt es auch von der Europäischen Kommission: Am Mittwoch warnte das Exekutivorgan Twitter unter Hinweis auf das kürzlich in Kraft getretene Gesetz über digitale Dienste, seine Bemühungen zur Eindämmung von Hassreden und Desinformation zu verstärken, denn wenn die Vorschriften nicht befolgt werden, Twitter kann nicht nur ein Bußgeld verhängt werden, sondern im schlimmsten Fall kann es mit einem Bann enden.


Source: HWSW Informatikai Hírmagazin by www.hwsw.hu.

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