Android-Malware ist weniger problematisch als Sie denken

Es scheint jede Woche eine neue Form von Android-Malware zu geben. Die ominösen Schlagzeilen fliegen einem um die Ohren. In Wirklichkeit ist Android-Malware jedoch ein kleines Problem.

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Keine Angst vor Android-Malware

Android-Malware-Hersteller sind beschäftigt. FluBot, Toddler und Joker: nur einige Namen von Malware-Viren, die kürzlich versucht haben, Android-Nutzern das Leben schwer zu machen. Das Ziel dieser Art von Schadsoftware ist auf die eine oder andere Weise immer das gleiche: Geld zu verdienen.

Biene Android Planet wir merken, dass dieses Thema lebendig ist. Nachrichten über Malware werden gut gelesen und die Leute sind voller Fragen, wie man eine Infektion verhindern kann. Das macht in gewisser Weise Sinn, denn jeder möchte Ärger vermeiden.

Außerdem scheint sich das Problem zu verschlimmern. Beispielsweise hat die neueste Form von Android-Malware, GriftHorse, mehr als zehn Millionen Android-Geräte infiziert. Der genaue Schaden ist unbekannt, würde aber laut Cyberforschern in die zweistellige Millionenhöhe gehen.

Wie schaffte ein anscheinend ziemlich ungeschickter Virus das? Indem Opfer auf betrügerische Websites verwiesen und ihnen dann ein kostenpflichtiger SMS-Dienst verkauft wird. Der Preis für dieses Abonnement betrug mehr als 30 Euro pro Monat, so dass bei Millionen von Infektionen die Erstellung eines Malware-Virus recht lukrativ sein kann.

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Von absoluten zu relativen Zahlen

Es sollte klar sein, dass Android-Malware großes Geschäft ist. Aber lassen Sie sich bitte nicht von den Statistiken blenden. Rechnet man die Zahlen ins Verhältnis, kann man nur schlussfolgern, dass Android-Malware ein viel kleineres Problem ist, als es auf den ersten Blick scheint.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Situation. Zum Zeitpunkt des Schreibens gibt es weltweit mehr als drei Milliarden „aktive“ Android-Geräte. Das bedeutet, dass diese Geräte regelmäßig Kontakt mit dem Google Play Store haben, um beispielsweise Apps herunterzuladen. Die tatsächliche Zahl der Android-Geräte dürfte also noch höher liegen.

Wie auch immer, nehmen wir an, es gibt drei Milliarden Android-Geräte. Wenn Sie diese Zahl durch zehn Millionen teilen, erhalten Sie 0,33. Das bedeutet, dass im optimistischsten (sprich: negativ) Fall 0,33 Prozent der Android-Smartphones (oder -Tablets) mit der GriftHorse-Malware infiziert sind.

Dieser Prozentsatz ist überschaubar, oder? Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls zu werden, ist fast genauso groß und die Wahrscheinlichkeit, in diesem Jahr an der Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher.

Außerdem ist die tatsächliche Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Telefon mit Malware infiziert wird, viel geringer, da GriftHorse mit zehn Millionen Infektionen sehr erfolgreich ist. Die meisten Malware-Viren schaffen es nicht, so viele Opfer zu machen, aber (zum Glück!) bleiben sie bei einigen (Zehn-) Tausenden von Opfern hängen. In den meisten Fällen ist das Risiko, Opfer von Android-Malware zu werden, daher deutlich kleiner als 0,33 Prozent.

Android ist nicht unsicher…

Dass die Ansteckungsgefahr nahezu vernachlässigbar ist, tut der Ernsthaftigkeit natürlich keinen Abbruch. Es ist sehr ärgerlich, wenn Ihr Telefon im Bann von Malware steht. Der Schaden kann sehr teuer werden und wenn Sie mit Telefonen nicht so gut umgehen können, kann auch Ihr Gefühl für Online-Sicherheit einen schweren Schlag nehmen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Android ein unsicheres Betriebssystem ist, wie manchmal behauptet wird. So erreichen uns beispielsweise regelmäßig Fragen von Lesern zur Schwere bestimmter Viren und wie sie sich davor schützen können. Der beste Rat ist der gesunde Menschenverstand, denn wie wir gerade gezeigt haben, sind die Chancen, mit Malware umzugehen, relativ gering.

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…aber weniger sicher als iOS

Es stimmt, dass Android relativ weniger sicher ist als andere wichtige mobile Betriebssysteme, iOS. Das wird immer so sein. Apple ist viel strenger, wenn es um Sicherheit geht. Nicht nur die Regeln, um Ihre App in den App Store zu bekommen, sind sehr genau, auch der Registrierungsprozess kann lange dauern.

In dieser Hinsicht ist es für Entwickler viel einfacher, eine App im Play Store von Google zu veröffentlichen. Natürlich schaut sich Google auch Kandidaten-Apps an, bevor man sie im Store herunterladen kann, aber dieser Vorgang läuft weitgehend automatisch ab. Weil dieses smarte Scan-System noch nicht optimal funktioniert, schlüpfen regelmäßig Apps, die Viren enthalten, wie zuletzt bei GriftHorse.

Zudem ist Android ein deutlich beliebteres Betriebssystem als Apples iOS, was für böswillige Hacker natürlich lukrativ ist. Hinzu kommt, dass Sie Apps auf Android außerhalb des offiziellen App Stores herunterladen können, was mit iOS nur möglich ist, wenn Sie Ihre haben iPhone knackt mit einem Jailbreak, und Sie werden herausfinden, warum Android eine beliebte Plattform für Malware-Ersteller ist.

Das ist natürlich ein Problem, aber starren Sie es nicht blind an. Wenn Sie nicht einfach wahllos Apps aus dem Play Store herunterladen und nicht auf seltsame Links in SMS von vagen Absendern klicken, sind die Chancen sehr gering, jemals Opfer von Android-Malware zu werden.

Auf der Suche nach weiteren Tipps? So verhindern Sie Android-Malware:

Android-Malware: So verhindern Sie eine Infektion Ihres Smartphones

Source: Android Planet by www.androidplanet.nl.

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