AMD Ryzen 6000 Prozessoren debütieren in Notebooks

Obwohl es sich bei Rembrandt um einen brandneuen 6-Nanometer-Stripe-Chip handelt, sind einige seiner Komponenten bereits seit Monaten auf dem Markt. CPU-Kerne werden von AMD als Zen 3+ bezeichnet, hinter dem „+“-Zeichen stehen nun aber nur noch Entwicklungen, die auf ein effizienteres Energiemanagement abzielen, die aber auch für einen durch Verlustleistung eingeschränkten Zielmarkt wichtig sein können. Die TDP-Werte für die Ryzen-6000-Prozessoren in Notebooks wurden von AMD wie von OEMs erwartet zwischen 15 und 45 Watt festgelegt, man muss also noch das Maximum aus seiner Rechenleistung herausholen.

Mit Rembrandt lässt sich nach Angaben des Designunternehmens unabhängig von der Anwendung der Stromverbrauch des Prozessors um 15-40 Prozent senken, was die Akkulaufzeit von Notebooks weiter erhöhen kann. Gleichzeitig wurde die CPU-Leistung verbessert: Dank eines höheren Turbos und des besagten effizienteren Betriebs kann die Ryzen 6000-Serie in einer Multi-Threaded-Ausführung im Idealfall bis zu 30 Prozent schneller sein als ihr unmittelbarer Vorgänger. Die höheren 35-45-Watt-Modelle verfügen bereits über einen runden Turbo bei 5 GHz, der bei den bescheideneren Modellen unter 4,5 GHz liegt.

Der große Sprung liegt jedoch nicht im CPU-Raum, sondern im GPU-Raum von Rembrandt. AMD bringt nach langem Warten auch den erfolgreichen RDNA2 im diskreten GPU-Markt für integrierte Lösungen auf den Markt. Die Entwicklung ist in jeder Hinsicht ein großer Sprung im Vergleich zum zunehmend veralteten Vegas, da sich neben der Geschwindigkeit der Anzeige eine Reihe von Fähigkeiten weiterentwickelt oder aufgetaucht sind. Letztere beinhalten die Hardware-Dekodierung von AV1-kodiertem Material, was für die erwartete Zukunft des Formats wichtig sein könnte. Erwähnenswert ist auch die Hardware-Raytracing-Unterstützung.

Der Chip enthält insgesamt 12 Grafikkerne (CU – Compute Unit), was allein gegenüber seinem Vorgänger Cezanne einen Sprung von 50 Prozent bedeutet. Belegt wird dies durch die deutlich fortschrittlichere Architektur, den größeren Cache und die höhere Taktrate. Damit verspricht AMD einen 80-100-Prozent-Sprung gegenüber der 5000er-Reihe, was selbst bei den Schwächen des Vorgängers beachtlich ist. Es lohnt sich zwar, auf die ersten unabhängigen Tests zu warten, aber Rembrandt braucht dank vorläufiger Daten möglicherweise noch weniger konfigurierbare GPUs.

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Die deutlich höhere Grafikleistung ist nicht nur auf die höhere Rechenleistung der GPU zurückzuführen, da Rembrandt nur DDR5-Speicher mit höherer Bandbreite unterstützt. Dies bedeutet DDR5-5200- und LPDDR5-6400-Module / -Chips, das sind 80 GB / s für erstere und 100 GB / s für letztere in einer Dual-Channel-Konfiguration (128 Bit).

Neben DDR5 bietet Rembrandt auch PCIe Gen4-Unterstützung mit etwa 20 Bändern. Der Systemchip bietet auch USB4-Unterstützung, und AMD hebt das Vorhandensein des Microsoft Pluton Security Co-Prozessors hervor. Pluton erschien zuerst auf der Xbox One-Konsole, dann als eigenständiger Chip. Das Unternehmen sagt, dass Pluton einen um Größenordnungen stärkeren Schutz gegen (auch) ausgeklügelte physische Angriffe bieten kann, die auf die Busschnittstelle zwischen aktuellen TPM-Sicherheitschips und CPUs abzielen.

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Laut AMD werden in diesem Jahr mehr als 200 verschiedene Notebooks auf Basis des Rembrandt-Chips auf den Markt kommen. Auf die ersten Produkte muss man nicht so lange warten, denn bereits im Februar sollen nach Angaben des Designunternehmens einige Ryzen-6000-Konfigurationen verfügbar sein.

3D-V-Cache und Zen 4

Die Markteinführung des ersten Prozessors mit 3D-V-Cache wird sich entgegen bisheriger Erwartungen noch Monate hinziehen müssen. Die Spezifikationen für den in Entwicklung befindlichen Ryzen 7 5800X3D wurden von AMD jedoch bereits verraten, sodass zumindest klar ist, dass nur ein einziger Achtkern-Desktop-Prozessor den Chip erhalten wird, der insgesamt dreimal so viele 96 . liefert MB L3-Cache. Dadurch erhält ein Kern 12 MB Third-Level-Speicher, was laut AMD zu einer durchschnittlichen Beschleunigung von 15 Prozent bei Spielen führt. All dies durch den Verzicht auf den zusätzlichen Chip auf dem Ryzen 7.500 zwang AMD um 4 bis 10 Prozent. Das Unternehmen verspricht, den Prozessor im Frühjahr, also irgendwann zwischen Anfang März und Ende Mai, auf den Markt zu bringen.

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Schließlich sprach AMD auch etwas ungewöhnlich über Zen 4, das erwartungsgemäß irgendwann in der zweiten Jahreshälfte, voraussichtlich im Herbst, auf den Markt kommen wird. Neu ist auch, dass AMD für die Entwicklung einen neuen AM5-Sockel einführen wird, der sowohl DDR5 als auch PCIe Gen5 unterstützt. Der Sockel soll nun LGA sein und mit 1718 Pins bestückt sein, während die Zen-4-Prozessorkerne von AMD mit einer Bandbreite von 5 Nanometern gefertigt werden.


Source: HWSW Informatikai Hírmagazin by www.hwsw.hu.

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