AMD bringt Epyc 9004 auf den Markt – gigantische Prozessoren für Supercomputer

Der Herbst 2022 hat auf der Verbraucherseite eine Welle von Hardware-Neuigkeiten geboten, bei der sowohl Prozessoren als auch Grafikkarten ihren Weg in den Kampf gefunden haben. Neue Architekturen und Technologien bedeuten auch Fortschritte in Segmenten wie Server und Rechenzentrum, wobei AMD nun als nächstes an der Reihe ist und die Epyc-Prozessoren der vierten Generation „Genoa“ mit der Zen 4-Architektur entfesselt.

Wie bereits bestätigt, wird auf dem 5-Nanometer-Knoten von TSMC gefertigt und Chiplet-Design, das für den Riesenprozessor gilt, und für den Epyc 9654 bedeutet es 96 Kerne und 192 Threads. Es ist auf 12 CCD-Chips verteilt, die jeweils 8 Kerne enthalten, begleitet von bis zu 32 MB L3-Cache. Sie kommunizieren mit einem Server-I/O-Die (sIOD), der unter anderem Speichercontroller beherbergt.

Wie auf der Verbraucherseite wird die Zen 4-Architektur von mehreren Neuerungen begleitet, darunter die Unterstützung von DDR5 und PCI Express 5.0 über 160 Lanes. Auch hier gibt es eine neue Basis und das SP3 tritt in die Fußstapfen der neuen Plattform SP5. Darüber hinaus werden Technologien wie Compute Express Link (CXL) und nicht zuletzt AVX-512-Anweisungen unterstützt.

Für die Epyc 9004-Serie teilt AMD das Lineup in drei verschiedene Kategorien ein. Ersteres enthält das Flaggschiff der Reihe und empfiehlt sich für die Cloud und Supercomputer (engl. High Performance Computing, HPC). Es folgen zwei Enterprise-Kategorien, eine leistungsorientierte und eine einfachere. Neben der Anzahl der Kerne unterscheiden sich die verschiedenen Modelle in der Verteilung auf die verschiedenen Stromkreise.

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Nicht ganz unerwartet bringt die neue Generation von Epyc-Prozessoren ähnliche Vorteile wie das auf Zen 4 basierende Angebot der Verbraucherseite. Besonderen Wert legt AMD auf Energieeffizienz, der Newcomer soll fast dreimal besser abschneiden als die Konkurrenz und dabei den Energieverbrauch um bis zu 54 Prozent senken. Außerdem wird angegeben, dass ein mit Epyc 9654 ausgestatteter Server fünf Server ersetzen kann, die mit Xeon 8180-Prozessoren des Konkurrenten Intel ausgestattet sind. Laut AMD können damit sowohl die Stromkosten um 58 Prozent pro Jahr gesenkt als auch die Leistung um bis zu 10 Prozent gesteigert werden.

Wie üblich richtet sich die Epyc-Familie nicht an Enthusiasten, sondern an Unternehmen, Forschungsinstitute und andere Organisationen, die Rechenzentren und Server betreiben, und die Preise sind dementsprechend. Auf diejenigen, die das Spitzenmodell in die Finger bekommen möchten, wartet ein Preis von 11.805 USD, also etwas nördlich von 120.000 Kronen.


Source: SweClockers by www.sweclockers.com.

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