3 Prinzipien für ein passendes Voice-Over im E-Learning

Es ist keine Neuigkeit, dass Lernen heutzutage zunehmend digital angeboten wird. Aber bei all den neuen Möglichkeiten und Anwendungen hat das elektronische Lernen die Art und Weise, wie Menschen lernen, nicht grundlegend verändert. Sie lernen immer noch am besten, wenn andere Menschen involviert sind. Denn Sprechen und Zuhören sind zwei der natürlichsten Interaktionen des Menschen.

Tatsächlich hat sich gezeigt, dass sich die Gehirne von Sprechern und Zuhörern während des Geschichtenerzählens synchronisieren. Dies wird als „neurales Mitreißen“ oder „neurale Kopplung“ bezeichnet. Uri Hasson hielt diesen netten Ted-Talk darüber.

Das Voice-Over als Booster

Wir alle können uns an einen leidenschaftlichen Lehrer mit ansteckendem Enthusiasmus erinnern. Oder einer, der darin nicht so gut war. Leider bin ich während einer bestimmten Unterrichtsstunde oft eingeschlafen. Während dieses Fach ein Jahr später bei einem anderen Lehrer plötzlich zu meiner Lieblingsklasse wurde!

Es hat also alles damit zu tun, wie und ob Sie Spiegelneuronen ausgelöst werden oder nicht. Dabei spielen sowohl eine gute Story als auch Interaktion eine wichtige Rolle.

So wie ein guter Lehrer im Unterricht einen Unterschied machen kann, kann dies auch der Voice-Over im E-Learning. In einer digitalen Umgebung kommt es auf das Voice-Over an, um dem Unterricht Persönlichkeit zu verleihen. Damit verbinden sich die Schüler. Dies ist oft die Rolle eines Trainers oder Coaches.

Tone of Voice im E-Learning: Was funktioniert am besten?

Ein gutes Voice-Over gibt den Schülern das Gefühl, jemandem zuzuhören, der nett und zugänglich ist. Respektvoll, persönlich und professionell. Natürlich kommt es auch auf die Zielgruppe und den Lernbedarf an, aber der Tonfall beim E-Learning ist meist natürlich und angenehm. Klar, klar und angenehm für das Ohr. Vielleicht ein bisschen langweilig? Ich persönlich mag es, wenn manchmal von dieser Regel abgewichen wird, um den Schüler zu überraschen und aufzurütteln! So sollte plötzlich ein wütender Trainer oder ein Scherz erlaubt sein!

Bild von Däne Scott.

Außerdem steht und fällt die Botschaft mit dem Skript, das der Voice-Over aufzeichnet. Dies sollte so gelesen werden, dass die Schüler das Gefühl haben, dass die Person hinter der Stimme ein freundlicher und zugänglicher Experte ist. Also probiere die Stimme im Gegenwart An aktiv halt. Aktive Sprachsätze identifizieren eindeutig eine Handlung und wer sie ausführt und sind viel direkter als Passivsätze. Um herauszufinden, ob Sie die aktive Stimme verwenden, sehen Sie sich das Betreff des Satzes an. Führt das Subjekt eine Aktion aus?

Zum Beispiel: Passiv: Weitere Informationen (Thema) finden Sie (Aktion) auf unserer Website. Active Voice: Studierende (Thema) finden (Aktion) weitere Informationen (Objekt) auf unserer Website.

Sinnesreiches Lernen

John Medina, Molekularbiologe, veröffentlichte das Buch 2008 Gehirnregeln geschrieben. Gehirnregeln sind nachweislich von Wissenschaftlern aufgestellte Regeln, die erklären, wie das Gehirn funktioniert und wie sich dies auf den Lernprozess des Menschen auswirkt. Eine dieser Regeln ist, dass Sie das Thema „sensorisch reich“ anbieten müssen. Denn wenn Erfahrungen mit mehreren Sinnen verbunden werden, wird deren Intensität verstärkt und die Erfahrungen werden besser erinnert.

Natürlich kann man in einer digitalen Umgebung nicht alle Sinne gleich reichhaltig bedienen. Daher ist es wichtig, eine gute Beziehung und Zusammenarbeit zwischen der Verwendung von Voice-Over, Text und visuellen Elementen herzustellen. Verwenden Sie den Voice-Over zum Beispiel, um Fragen zu stellen, Beispiele zu geben oder Anekdoten zu erzählen, die helfen, einen Punkt zu veranschaulichen. Eine angenehme Stimme mit dem richtigen Ton kann auf diese Weise sicherlich den Wissenserhalt eines zähen Moduls steigern.

3 Prinzipien für Voice-Over im E-Learning

Von dem Buch ‘E-Learning und Unterrichtswissenschaft“ von Ruth Clark und Richard Meyer lassen sich drei Prinzipien für den Einsatz von Audio und Voice-Over im E-Learning ableiten.

1. Das Modalitätsprinzip

Das Modalitätsprinzip ist ein großer Name für etwas Einfaches. Hier geht es darum, die kognitive Belastung zu reduzieren. Wenn Schüler neben dem Betrachten eines bewegten Bildes auch etwas lesen müssen, wird ihre Aufmerksamkeit geteilt und sie sind gezwungen, härter zu arbeiten, was dem Lernen letztendlich nicht zugute kommt. Liegt der Fokus also in Bezug auf visuelle Informationen (Video- oder Grafikelemente) auf dem Bildschirm, ist es sinnvoll, anstelle von geschriebenem Text ein Voice-Over zu verwenden.

2. Das Redundanzprinzip

Nach dem Redundanzprinzip funktioniert es nicht gut, wenn das Voice-Over den Text verbalisieren lässt, also den Text buchstäblich ausspricht, der auch gelesen werden kann. Tatsächlich würde dies die Fähigkeit des Lernenden verringern, alles aufzunehmen. Wer also gleichzeitig geschriebenes und gesprochenes Wort auf dem Bildschirm nutzen möchte, braucht einen guten Grund.

Es kann funktionieren, wenn Sie etwas besonders betonen müssen, aber bleiben Sie bei einem kurzen Text. Wenn das E-Learning viel Text enthält, der wirklich gelesen werden muss, versuchen Sie, ihn in Stichpunkten oder Zusammenfassungen zusammenzufassen, und lassen Sie sich dann vom Voice-Over einen Überblick verschaffen.

3. Das Kontiguitätsprinzip

Der Punkt hier ist, dass Sie das Voice-Over gleichzeitig mit dem Bild hören müssen. Der Sprecher oder Voiceover beschreibt einen Vorgang, während das Video seine Demonstration zeigt. Also nicht nachher oder vorher, denn das belastet nur den Arbeitsspeicher zusätzlich. Es klingt logisch und einfach, aber es ist wichtig, es im Hinterkopf zu behalten.

Schaffen Sie Sicherheit bei der Verarbeitung von Informationen

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ruhe zu schaffen. Ich werde oft gefragt, wie lange es dauert, einen Text aufzunehmen. Die kurze Antwort darauf ist, dass das Vorlesen von 100 bis 150 Wörtern etwa eine Minute dauert. Berücksichtigen Sie aber auch Raum für Stille.

In einer E-Learning-Umgebung werden die Studierenden aufgefordert, viele Informationen aufzunehmen. Mit einem guten Voice-Over wird genügend Ruhe geschaffen, damit der Schüler genügend Raum hat, die Informationen zu verarbeiten und besser aufzunehmen. Achten Sie daher auf die Aufnahme und das Hinzufügen des Voice-Over zu Ihrem E-Learning. Viel Glück!


Source: Frankwatching by www.frankwatching.com.

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